• Einstellungen
Freitag, 08.06.2018

Bus rammt im Stau Polizeiauto

3

© Symbolfoto: Marcel Kusch/dpa

Baruth/Mark. Nach einem Unfall mit kilometerlangen Staus auf der Autobahn 13 hat ein Busfahrer offenbar die Nerven verloren. Der Mann versuchte am Freitagmorgen seinen Bus auf der Autobahn zu wenden, wie die Polizeidirektion in Cottbus mitteilte. Dabei übersah er ersten Ermittlungen zufolge auch ein Polizeiauto, das sich von hinten mit Blaulicht durch die Rettungsgasse näherte. Die Fahrzeuge stießen zusammen. Neben dem Unfall mit dem Bus gab es im Stau noch zwei weitere Folgeunfälle, verletzt wurde niemand.

Karte

Die Autobahn wurde nach einem Lastwagenunfall in Höhe der Ausfahrt Baruth (Landkreis Dahme-Spreewald) gesperrt. Nach einem Reifenplatzer hatte der Fahrer eines Sattelschleppers den Angaben zufolge die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Laster, der in Richtung Dresden unterwegs war, brach durch die Mittelleitplanke und prallte gegen einen entgegenkommenden Kleintransporter. Dabei wurde mindestens einer der Fahrer verletzt.

Nach dem Unfall wurde die A 13 in Richtung Dresden komplett gesperrt. Ein Kran wurde angefordert, um die Unfallstelle räumen zu können. In Richtung Berlin ist nur eine Spur frei. Wann die Sperrung aufgehoben werden kann, war am Morgen noch unklar. (dpa)

Desktopversion des Artikels

Leser-Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. also

    Dem Busfahrer Führerschein für immer entziehen!!!

  2. Thomas

    Da habe ich auch keinerlei Verständnis dafür. wer so reagiert, dem fehlt Vieles zum verantwortungsvollem Berufskraftfahrer. Er hat Verantwortung für seine Fahrgäste, für andere Fahrer. Führerschein weg.

  3. Henrik

    Ein Busfahrer benötigt einen Führerschein der entsprechenden Fahrzeugklasse(n), Zulassung für den Personen-/Güterverkehr, ärztliche Untersuchung... Also eine Menge an Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um diesen verantwortungsvollen Beruf auszuüben. Demzufolge gehe ich dann auch als Fahrgast davon aus, dass ich mich in der Obhut eines Berufskraftfahrers sicher fühlen darf und die Mehrheit dieses Berufsstandes verhält sich auch so getreu dieser Verantwortung. Leider gibt es aber auch die „schwarzen“ Schafe, welche in vermeintlichen Extremsituationen die Nerven verlieren. Zu berücksichtigen wäre noch die spezielle Situation, ob er allein gehandelt hat oder Drängen von Fahrgästen und ob überhaupt Fahrgäste an Bord waren. Je nach Gefährdungslage (keine Verletzten!?) sollte dann über Fahr- und/oder Berufsverbot entschieden werden. Wir als Leser können die Ausgangslage vor Ort wohl nicht einschätzen.

Alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zum Artikel

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Verbleibende Zeichen: 1000
Text Bitte geben Sie die abgebildete Zeichenfolge ein
Bitte beachten Sie unsere Hinweise zum Datenschutz.