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Freitag, 12.10.2018

Bund soll A-4-Ausbau schneller prüfen

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst fordert für die Lausitz eine Ausnahme.

Dichter Verkehr, Unfälle und Staus – Alltag auf der A 4 in der Lausitz.
Dichter Verkehr, Unfälle und Staus – Alltag auf der A 4 in der Lausitz.

© Archivfoto: Uwe Soeder

Bautzen/Dresden. Erst in vier Jahren will das Bundesverkehrsministerium abschließend prüfen, ob der jetzt vom Freistaat Sachsen geplante Ausbau der A 4 gerechtfertigt ist. Der Dresdner Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst (FDP) kritisiert das. „Das kann nicht der Anspruch an eine lösungsorientierte Verkehrspolitik für die Lausitz sein.“ Denn für die Autofahrer hieße das, dass sich an der aktuellen Situation auf der A 4, die durch Unfälle, Staus und steigenden Lkw-Verkehr geprägt sei, in den nächsten zehn Jahren nichts entscheidend ändern wird.

Herbst betont: „Ein zügiger Ausbau der Infrastruktur ist vor dem Hintergrund der Strukturentwicklung in der Lausitz dringend erforderlich.“ Warum könne die Prüfung des Ausbaubedarfs der A 4 nicht vorgezogen werden? Gerade im Rahmen der für die Lausitz diskutierten Maßnahmen zur Erhöhung der Standortattraktivität müsse eine Abweichung vom üblichen Bewertungsverfahren möglich sein. (SZ)