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Freitag, 23.02.2018

Brisante Konstellation vor dem Sachsen-Duell

Ausgerechnet in der heißen Phase der DEL 2 treffen Dresden und Weißwasser aufeinander.

Je später die Saison, desto reizvoller die Sachsenduelle in der DEL 2. Das trifft für die Partie zwischen den Dresdner Eislöwen und den Lausitzer Füchsen am Freitagabend, 19.30 Uhr in Dresden, unweigerlich zu. Denn vor diesem 49. Spieltag der zweithöchsten deutschen Eishockey-Spielklasse sind die Konstellationen für beide sächsische Mannschaften noch überaus spannend. Wir erklären die Situation vor den letzten vier Partien der Hauptrunde:

Die Play-off-Möglichkeit der Eislöwen

Friemelige Rechnereien mag Franz Steer nicht sonderlich. Dennoch muss sich der Trainer des Tabellen-Achten Dresdner Eislöwen damit beschäftigen. Seine Mannschaft steht nur zwei Zähler hinter dem Liga-Sechsten Bad Nauheim und damit hinter dem vor der Saison angepeilten Ziel: Direktqualifikation für die Play-off-Meisterrunde. „Wir gucken nicht auf andere, sondern müssen auf uns schauen“, sagt Steer. „Wir wollen den sechsten Platz – wenn wir jetzt alle Spiele gewinnen, sind wir sicherlich Sechster.“ Punkt. Keine Rechenspiele – oder Was-wäre-wenn-Szenarien.

Heißt also: Auch sonntags beim Spitzenreiter Bietigheim, am kommenden Freitag gegen Freiburg (12.) und am letzten Spieltag in Kaufbeuren (5.) soll die Maximalausbeute her. „Endspiele sind das für uns nicht. Wir wollen gegen jeden Gegner unseren Gameplan durchbringen, auch gegen Weißwasser“, unterstreicht Kapitän René Kramer. Aus den Pre-Play-offs (Platz sieben bis zehn), dem Umweg in die Meisterrunde, sind die Dresdner ohnehin nicht mehr zu verdrängen. „Da kann man genauso weiterkommen“, sagt Franz Steer.

Die Pre-Play-offs-Chance für Weißwasser

Es könnte ein Rennen bis zum letzten Spieltag im Kampf um die beiden letzten Pre-play-off-Plätze neun und zehn werden. Heilbronn (66 Punkte, Tordifferenz -3) und Crimmitschau (65/-31) haben gegenüber den Lausitzer Füchsen (60/-34) die deutlich bessere Ausgangsposition. Allerdings haben die Heilbronner in den letzten vier Spieltagen mit Riessersee (2.) und den Löwen Frankfurt (3.) ausgesprochen schwere Heimaufgaben. Und Crimmitschau trifft zu Hause auf Spitzenreiter Bietigheim und am letzten Spieltag eben auf Heilbronn.

Die Füchse müssten Druck auf ihre Konkurrenten erzeugen – auch mit einem Sieg in Dresden. „Die Eislöwen haben sich wieder gefangen. Wir fahren als Außenseiter da hin. Aber bei Olympia hat Deutschland gerade gegen Schweden gezeigt, was ein Außenseiter erreichen kann. Wir werden alles versuchen“, versichert Füchse-Trainer Robert Hoffmann. Ein Sieg am Sonntag über den Tabellenvorletzten hintendrauf, und die Entscheidung könnte aufs letzte Wochenende verschoben werden, an dem die Füchse auf Bad Nauheim (H) und Freiburg (A) treffen. (ald/fth)

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