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Donnerstag, 13.09.2018

Borbet vergrößert sich

Eine neue Halle soll die Platzprobleme des Felgenherstellers in Kodersdorf lösen. Das ist nicht die erste Baumaßnahme in diesem Jahr.

Die Lackiererei im Kodersdorfer Werk von Borbet.
Die Lackiererei im Kodersdorfer Werk von Borbet.

© André Schulze (Archivbild)

Kodersdorf. Der Felgenhersteller Borbet investiert weiter in seinen Standort in Kodersdorf. Jetzt beabsichtigt das Unternehmen, eine Mehrzweckhalle zu errichten, mit der gleich mehrere Platzprobleme gelöst werden. Wie das Unternehmen mitteilt, soll das Gebäude zur Lagerung von Verpackungsmaterialien, aber auch als Zwischenlager für versandfertige Räder genutzt werden. Ein Bereich wird eingerichtet, um Ersatzteile für die Maschinen und Anlagen sowie Verbrauchsmaterialien einzulagern.

Zudem ermöglicht der Neubau dem Unternehmen, eine Ausbildungswerkstatt einzurichten in der künftige Mitarbeiter die praktische Arbeit erlernen sollen. Dazu kommen noch zusätzliche Sozialräume für die Belegschaft zum Umkleiden sowie Büros. Das Ganze soll auf einer Grundfläche von fast 5 000 Quadratmetern Platz finden. Die ebenerdige Halle bekommt im Inneren zwei beziehungsweise drei Etagen, auf denen sich die einzelnen Räume befinden. Gebaut wird die Halle aus Stahl- und Betonteilen. Über die Baukosten wurde nichts mitgeteilt.

Bereits im ersten Halbjahr wurde im Werksgelände kräftig gebaut. Eine neue Lackieranlage für die Leichtmetallräder erweitert jetzt die Produktionskapazitäten. Aufgrund der hohen Nachfrage fasste das Unternehmen bereits im vergangenen Oktober den Entschluss, in eine zweite Lackierstrecke in Kodersdorf zu investieren. Mit dieser, inzwischen in Betrieb gegangenen Anlage, erhöht sich die Lackierkapazität um das Doppelte. Wie aus dem Werk zu erfahren war, waren bisher 11 000 Lackierungen in dem Werk möglich. Mit der zweiten Anlage sind das 22 000.

Damit erhöht sich auch die Jahresproduktion an Leichtmetallfelgen. Für dieses Jahr sind 2,5 Millionen Räder vorgesehen, die das Kodersdorfer Werk verlassen sollen. Das Jahr zuvor, so Guntram Wruck, technischer Leiter in Kodersdorf, waren es rund zwei Millionen Felgen. (SZ/sg)