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Freitag, 09.11.2018

Bombenalarm im Hauptbahnhof

Am Donnerstagvormittag war der Hauptbahnhof gesperrt, weil eine verdächtige Tasche am Servicepoint abgegeben worden ist. Laut Holger Uhlitzsch, dem Sprecher der Bundespolizei in Dresden, handelte es sich um eine große Gürteltasche, die am Querbahnsteig gefunden worden ist. Der Inhalt: ein selbstgebautes technisches Gerät mit Kabeln und Leuchtdioden. Spezialisten der Polizei in schwerer Schutzkleidung untersuchten die Tasche und kamen zu der Überzeugung, dass es sich um einen Sprengsatz handeln könnte. Sie sperrten den Bahnhof ab 9.25 Uhr komplett, um das Fundstück unschädlich zu machen. Dazu zerschossen sie es mit einem Wassergewehr, das einen besonders scharfen Wasserstrahl abgibt. Danach transportierte die Polizei die Reste der Tasche ab. Nun wird untersucht, ob es sich wirklich um eine Bombe gehandelt haben könnte und ob Spuren des Taschenbesitzers zu finden sind. Der Hauptbahnhof war rund 20 Minuten gesperrt, die Fahrgäste mussten davor warten, Züge fuhren verspätet. (SZ/csp)

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