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Mittwoch, 08.08.2018

Bombardier sucht Käufer für Flächen

Der Konzern benötigt nicht mehr das gesamte Görlitzer Werksgelände. Möglicherweise könnte sich ein Konzern aus Peking dafür interessieren.

Blick auf das Werksgelände von Bombardier.
Blick auf das Werksgelände von Bombardier.

© nikolaischmidt.de

Görlitz/Peking. Der Bombardier-Konzern braucht für den Bau von Wagenkästen nicht mehr das gesamte Görlitzer Werksgelände. Das bestätigte ein Konzernsprecher auf Anfrage der SZ. „Bombardier hat entsprechende Gesprächs- und Kooperationsbereitschaft mit externen Partnern signalisiert. Es geht darum, ergebnisoffen Zukunftskonzepte für die frei werdenden Flächen und Gebäude zu prüfen.“

Branchenkenner schließen nicht aus, dass der chinesische Weltmarktführer CRRC ein Auge auf die vakanten Flächen und Gebäude in Görlitz werfen könne. Das Staatsunternehmen mit Sitz in der Hauptstadt Peking gehört zu den ernsthaftesten Kandidaten für die Übernahme der insolventen Waggonbau Niesky GmbH. Von Niesky aus könnte CRRC in Deutschland weiter wachsen. (SZ/tbe)