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Freitag, 14.09.2018

Bloß nicht wieder einen Fehlstart!

Von Frank Thümmler

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Anders Eriksson ist der neue Kapitän der Füchse. „Eine große Ehre für mich“, kommentierte der Schwede die Entscheidung. Foto: Thomas Heide
Anders Eriksson ist der neue Kapitän der Füchse. „Eine große Ehre für mich“, kommentierte der Schwede die Entscheidung. Foto: Thomas Heide

© Thomas Heide

Eishockey, DEL 2

Füchse – Wölfe FreiburgFr.,19.30

Eispiraten Crimmitschau – FüchseSo.,17.00

Nach fünfeinhalb Monaten Pause jagen die Lausitzer Füchse am Freitagabend ab 19.30 Uhr in der heimischen Eisarena wieder dem Puck in einem Pflichtspiel hinterher. Das letzte Spiel war der 6:3-Sieg über Bayreuth am 27. März, der den 4:3-Erfolg in der Play-down-Serie und den Klassenerhalt bedeutete. Das Zittern im Abstiegskampf wollen die Füchse diesmal vermeiden und mindestens die Pre-Play-offs erreichen. Wie wichtig dafür eine gelungene Startphase ist, haben die Füchse in der vergangenen Saison gemerkt, als sie den Rückstand nach dem schwachen Beginn trotz eines starken Punkteschnitts nach dem Trainerwechsel nicht mehr aufholen konnten.

Der erste Gegner heißt Wölfe Freiburg, in der vergangenen Saison am Ende der Hauptrunde als Zwölfter einen Platz hinter den Füchsen. Diesmal soll es auch dort für die Play-offs reichen. In der Vorbereitung, die mit vier Testspielniederlagen begann und drei Siegen endete, erwies sich eher die Abwehr der Freiburger als Prunkstück, während es mit dem Toreschießen noch haperte. Wie die Gegner spielen, welche taktische Spielweise sie wählen, ist für Füchse-Trainer Corey Neilson aber nicht entscheidend: „Wir haben eine junge Mannschaft, sind körperlich eher klein aufgestellt und wollen vor allem schnell spielen. Ich will nicht, dass sich unsere Spieler Gedanken über den Gegner machen. Wir müssen uns auf unseren Job konzentrieren. Solange jeder immer seinen Job erledigt, haben wir eine gute Möglichkeit zu gewinnen“, ist sich Neilson sicher.

Fehlen werden am ersten Wochenende die verletzten Schmidt (Hand), Breitkreuz (Zehenbruch) und eventuell Warttig (Fuß). Gespannt dürfen die Fans besonders auf Neuzugang Steve Saviano sein, den inzwischen 37-jährigen Wunschspieler des Trainers, der aus England nach Weißwasser gewechselt ist und in seinem einzigen Vorbereitungsspiel in Hannover gleich mit einem Tor und zwei Assists glänzte. Wer die erste Reihe bilden wird und wer im Tor steht, wollte der Trainer noch nicht verraten. „Um das zu erfahren, müssen Sie eine Eintrittskarte kaufen und ins Stadion kommen“, sagte Neilson lächelnd.

Am Sonntag geht es für die Füchse dann zum ersten Sachsenderby nach Crimmitschau. Die Eispiraten haben mit insgesamt zwölf Neuzugängen im 19-Mann-Kader einen großen personellen Umbruch hinter sich. Einige Spieler stießen zudem sehr spät zum Kader, sodass das Zusammenspiel noch nicht automatisiert sein dürfte. Besonders aufpassen müssen die Füchse auf den Amerikaner Rob Flick (acht Tore in der Vorbereitung) und den Kanadier Julian Talbot, der fünf Jahre lang für die Berliner Eisbären stürmte und als bereits fünfter Ausländer (vier sind nur spielberechtigt) zu den Eispiraten wechselte. Nun hoffen die Crimmitschauer auf einen deutschen Pass für Rob Flick, aber am Sonntag wird sich Eispiraten-Trainer Kim Collins entscheiden müssen, wen er auf die Tribüne setzt. (fth)

Regionalliga Nordost

FSV Union Fürstenwalde (18.) – FC Oberlausitz Neugersdorf (10.)Sa.,13.30

Auswärts sind die Neugersdorfer, die drei Heimspiele gewonnen haben, noch punktlos. Vielleicht kann die Truppe von Karsten Hutwelker das am Sonnabend ändern. Die Zeichen stehen, oberflächlich betrachtet, sehr gut, denn der Gegner Union Fürstenwalde hat zu Hause bisher noch nichts Zählbares erreicht. Allerdings hatten die Fürstenwalder mit dem BAK, Lok und Nordhausen bisher nur Spitzenmannschaften zu Gast und unterlagen jeweils nur knapp, wie auch beim Spitzenreiter CFC (2:3). Das zeigt, dass die Moral der Mannschaft absolut intakt ist. Im Brandenburger Landespokal konnte beim Ligakonkurrenten Babelsberg 03 mit 3:2 gewonnen werden, unter der Woche folgte ein 0:2 bei der Hertha-Reserve durch einen Doppelschlag kurz nach der Pause.. (jk)

Fußball, Sachsenliga

FV Eintracht Niesky – FC 1910 Lößnitz

Sa., 15.00 Uhr

Der Saisonstart verlief für die Lößnitzer, die von vielen als Titelfavorit gehandelt werden, optimal. Nach einem 3:0-Heimsieg am ersten Spieltag gegen Pirna konnte man auch auswärts gegen Taucha mit 2:1 gewinnen. Damit nicht genug. Auch im Sachsenpokal zeigten sich die Erzgebirgler äußerst treffsicher. In der ersten Runde fegte man den Ligakonkurrenten aus Markranstädt mit 6:2 vom Platz und auch die zweite Runde überstanden die Rot-Weißen souverän. Die bisherigen Vergleiche der beiden Teams waren immer sehr knapp. Im letzten Jahr konnte die Eintracht einen Punkt auf der Jahnsportstätte behalten und ging im Erzgebirge nach einer sehr engen Partie mit leeren Händen vom Platz. Vor dieser schweren Aufgabe kommt das Fehlen von Routinier Stefan Süß einer Hiobsbotschaft gleich. Glücklicherweise kehrt aber mit David Preuß ein Defensivstabilisator zurück in die Mannschaft. Nach dem 3:0-Heimsieg am letzten Wochenende im Pokal gegen Glauchau will die Mannschaft den Schwung mitnehmen und dem Favoriten aus dem Erzgebirge einen Punkt abringen. Dann könnte man in Niesky nach drei Spielen und vier Punkten - auch angesichts der Gegner - von einem zufriedenstellenden Saisonstart sprechen. (tg)

Fußball, Landesklasse Ost

VfB Weißwasser – SV Fortuna Trebendorf

Sa.,15.00

Es ist Fußball-Derbyzeit in Weißwasser. Das letzte Pflichtspiel zwischen beiden Mannschaften datiert aus dem Jahr 2015. Nun treffen die Kontrahenten am dritten Spieltag der Landesklasse Ost wieder aufeinander. Beide Mannschaften gehen mit einem Sieg im Landespokal mit Selbstvertrauen in dieses Derby. Dies ist jedoch nahezu die einzige Parallele der beiden Rivalen. Während man im Nachbarort bereits die vierte Landesklassensaison spielt, sind die Glasmacherstädter als frisch gebackener Aufsteiger in die Saison gestartet.

Fußball, Kreisoberliga

Die Kreisoberliga meldet sich nach der Pokalpause mit dem fünften Spieltag zurück. Der Spitzenreiter aus Holtendorf eröffnet bereits am Sonnabendmittag den Spieltag bei der zweiten Mannschaft von Eintracht Niesky. Die Gastgeber liegen nur drei Punkte hinter Holtendorf auf Platz sechs. Ein Spaziergang wird diese Aufgabe für die Holtendorfer sicher nicht. Dahinter tummeln sich mit dem GFC Rauschwalde und dem SC Großschweidnitz-Löbau (beide neun Punkte) zwei Teams, die man nicht unbedingt in dieser Tabellenregion erwartet hätte. Jetzt treffen die Kontrahenten im Topspiel des Wochenendes in Großschweidnitz aufeinander. Neueibau und Rietschen sind mit acht Punkten aus vier Spielen noch ungeschlagen. Beide Mannschaften treffen am Sonnabend auf Aufsteiger. Die Stahl-Elf empfängt den zuletzt dreimal siegreichen (inklusive Pokal) Bertsdorfer SV, Neueibau reist zum SV Gebelzig nach Weißenberg. Die Lok aus Schleife dampft zur zweiten Mannschaft des FSV Oderwitz. Während Schleife auf den Pokal direkt verzichtete, schied Oderwitz jüngst beim Kreisligisten Spitzkunnersdorf aus. (stw)

Handball, Verbandsliga Männer

SSV Stahl Rietschen – SG Kurort Hartha

Sa.,18.15

Der Absteiger aus der Sachsenliga kommt ins Stahlwerk. Als Titelfavorit gehandelt, wird dies sicherlich eine der schwierigsten Aufgaben für die erste Männermannschaft in dieser noch frühen Saison. Hartha hat im bislang einzigen Saisonspiel mit einem Kantersieg (34:22 über Niederau, 13 Tore Hannes Ulbricht) bereits angedeutet, wohin die Reise gehen soll. Rietschen wird sich mit allen Kräften wehren.