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Sonntag, 02.09.2018

Bienen stürmen in die zweite Runde

Der HC Rödertal hat die erste Hürde beim Thüringer HC II mit einem 33:20-Auswärtserfolg ganz klar gemeistert.

Von Florian Triebel

Lisa Loehnig (links) vom HC Rödertal war von der Thüringer Abwehr kaum zu stoppen. Sie erzielte insgesamt sechs Treffer beim 33:20-Auswärtssieg der Bienen im DHB-Pokal.
Lisa Loehnig (links) vom HC Rödertal war von der Thüringer Abwehr kaum zu stoppen. Sie erzielte insgesamt sechs Treffer beim 33:20-Auswärtssieg der Bienen im DHB-Pokal.

© PR/Stefan Michaelis

Handball, DHB-Pokal Frauen. Die Rödertalbienen können für die nächste Runde des DHB-Pokals planen. Sie meisterten ihre Aufgabe bei der Bundesligareserve des Thüringer HC souverän mit 33:20 (18:9). Schon vor dem Spiel stand fest, dass HCR-Trainer Frank Mühlner neben Victoria Hasselbusch und Grete Neustadt auch auf Julia Mauksch verzichten muss. Sie knickte im Training um und wird deswegen einige Wochen ausfallen.

Vor 250 Zuschauern in der Wiedigsburghalle in Nordhausen fanden die Mädels vom HC Rödertal zunächst schwer ins Spiel. Allerdings sollte diese Phase nur fünf Minuten andauern. Ab dem 4:3 durch Kamila Szczecina, die insgesamt drei Tore erzielte, gaben sie die Führung nicht mehr aus der Hand. Dabei ließ die Gästemannschaft besonders in der ersten Halbzeit viele gute Ansätze erkennen. Besonders durch schnelle Tempo-Gegenstöße bauten die Rödertalbienen ihre Führung stetig aus.

Auch in der Abwehr arbeitete das Team von Chefcoach Mühlner äußerst konzentriert. Wenn der HCR doch mal einen Wurf zuließ, war bei der glänzend aufgelegten Torfrau Ann Rammer Schluss. Unter anderem parierte sie in der ersten Halbzeit zwei Siebenmeter. Spätestens nach einem 6:0-Lauf ab der 20. Minute zum 16:7 war das Spiel so gut wie entschieden. Bis zum Halbzeitpfiff ließen die Gäste die Bundesligareserve vom Thüringer HC nicht mehr herankommen und verabschiedeten sich mit 18:9 in die Kabine.

Hohe Fehlerquote in Halbzeit zwei

Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst. Dies lag vor allem an der hohen Fehlerquote. Dennoch gelang es dem Team von Frank Mühlner, den Vorsprung bis auf zwölf Tore (22:10) auszubauen. Ab der 35. Minute nahmen die Unkonzentriertheiten auf Bienenseite ein wenig zu. Dadurch konnte der THC II mit einem 4:0-Lauf den Rückstand wieder auf 14:23 verkürzen. Der HCR fing sich jedoch wieder und es entwickelte sich ein munteres Hin und Her. Die letzten fünf Minuten drehte dann noch einmal Jessica Jander auf, die mit insgesamt sechs Treffern glänzte. Mit vier Toren in Folge stellte sie den 33:20-Endstand her. Zusammen mit Lisa Loehnig und Brigita Ivanauskaite, die beide auch sechs Tore erzielten, war Jander damit eine der besten Torschützinnen auf Bienenseite.

HCR-Trainer Frank Mühlner meinte nach dem Abpfiff: „Als Trainer ist man nie ganz mit dem Ergebnis zufrieden. In meinen Augen hätten wir ein paar Tore weniger kassieren müssen. Auch an unserer Chancenverwertung müssen wir noch arbeiten. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Start in die Saison aber sehr zufrieden. Bis zum Bundesligastart in einer Woche haben wir trotzdem noch ein paar Sachen zu verbessern.“

HC Rödertal mit: Ann Rammer, Yuko Minami; Lisa Loehnig (6), Jessica Jander (6), Brigita Ivanauskaite (6), Tammy Kreibich (5), Egle Alesiunaite (4/2), Kamila

Szczecina (3), Meret Ossenkopp (2), Rabea Pollakowski

und Thilde Boesen.