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Donnerstag, 14.06.2018

Betonsperren sichern die BRN

Autos dürfen ab Freitag nicht mehr auf das Festgelände fahren. Es ist nicht das einzige Verbot, das für Sicherheit sorgen soll.

Betonsperren, Glasflaschenverbot, kein offenes Feuer: Auch die Sicherheit spielt auf der BRN eine große Rolle.
Betonsperren, Glasflaschenverbot, kein offenes Feuer: Auch die Sicherheit spielt auf der BRN eine große Rolle.

© Sven Ellger

Dresden. Um die Gäste der Bunten Republik Neustadt (BRN) zu schützen, lässt die Stadtverwaltung an allen Zufahrtsstraßen Betonsperren aufbauen. Sie sollen verhindern, dass Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit in die Menschenmenge rasen, wie es zum Beispiel beim Berliner Weihnachtsmarkt vorletztes Jahr der Fall war. Der Aufbau beginnt schon am Freitagmorgen. Deshalb kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen, teilt das Rathaus mit. Ab Freitagnachmittag, 16 Uhr, ist es Autos, Lastern und Motorrädern generell untersagt, auf das Festgelände zu fahren. Die Polizei kontrolliert das.

Die Betonsperren sind Teil des BRN-Sicherheitskonzeptes, das auch ein Glasflaschenverbot einschließt. Dieses gilt von Freitag ab 19 Uhr sowie am Sonnabend ab 14 Uhr bis zum Ende des Festes am Sonntag für das komplette Gebiet. Polizei und Ordnungsamt werden an den Zugängen auch Rucksäcke kontrollieren. Wer Flaschen bis zum Festgelände mitnehmen möchte, kann diese dann an den Eingängen in extra aufgestellte Glascontainer werfen. Verboten ist es am Wochenende auch, Blitzknaller, Raketen und Waffen dabei zu haben. Offene Feuer sind ebenso wie untersagt.

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Um die Nachtruhe der Anwohner zu gewährleisten, müssen laute Veranstaltungen um 1 Uhr am Sonnabendmorgen und am Sonntagmorgen beendet werden, heißt es weiter. Die BRN endet offiziell am Sonntag um 21 Uhr.

Laut Stadtverwaltung werden bis zu 100 Mitarbeiter des Ordnungsamtes auf dem Fest unterwegs sein. Hinzu kommen Polizisten, Mitarbeiter der Abfallwirtschaft, der Lebensmittelüberwachung, des Katastrophenschutzamtes und des Straßenbauamtes. „Da es keinen Gesamtveranstalter gibt, kommen zusätzliche Herausforderungen auf die Stadtverwaltung zu, damit alle friedlich und sicher feiern können“, sagte Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (CDU) am Donnerstag. Erwartet werden wieder um die 150 000 Besucher zwischen Albert- und Alaunplatz. (SZ/sr)

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