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Samstag, 13.10.2018

Berggeschrey mit Schwierigkeiten

Mehrere Firmen versuchten schon, den Bergbau wieder zu beleben, nicht alle mit Erfolg.

Osterzgebirge. Es war die kanadische Firma Tinco, die gleichzeitig mit der Deutschen Rohstoff AG 2007 beim Sächsischen Oberbergamt eine Lizenz beantragt hat, um Zinnvorräte im Osterzgebirge zu erkunden. Damit begann das neue Berggeschrey im Osterzgebirge. Tinco bekam den Zuschlag, zog sich aber 2011 zurück.

Jedoch das Interesse an den Lagerstätten im Osterzgebirge blieb. Das Helmholtz-Institut untersuchte 2013 Altbergbauhalden auch in Altenberg auf ihren verbleibenden Rohstoffgehalt. Und 2013 vergab das Oberbergamt drei neue Lizenzen zur Rohstofferkundung. Die Firma Umbono Minerals aus den USA bekam eine, die Erzgebirgische Zinn-Wolfram GmbH eine und die Sachsenzinn GmbH für Sadisdorf. Umbono und die Erzgebirgische Zinn-Wolfram GmbH sind hier derzeit nicht mehr im Geschäft. Die Lizenz für Umbono wurde 2016 aufgehoben und die für Zinn-Wolfram ist Ende 2015 erloschen, wie das Oberbergamt informierte. Aktiv ist noch die Nachfolgefirma von Sachsenzinn. Sie hab aber inzwischen den Eigentümer gewechselt und auch das Ziel. Hier steht nicht mehr Zinn im Vordergrund, sondern ebenfalls Lithium.