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Mittwoch, 12.09.2018

Bergbaulizenzen endgültig verkauft

Lithium Australia übernimmt das Erkundungsprojekt in Sadisdorf und Bärenstein. Es geht um zwei Millionen Euro.

Von Franz Herz

Im März wurde an der Pinge in Sadisdorf nach Lithiumlagerstätten gebohrt.
Im März wurde an der Pinge in Sadisdorf nach Lithiumlagerstätten gebohrt.

© Karl-Ludwig Oberthür

Sadisdorf/Bärenstein. Der Verkauf des Bergbauprojekts in Sadisdorf und auf der Hegelshöhe bei Bärenstein ist abgeschlossen, wie die Deutsche Rohstoff AG mitteilte. Sie hat bisher über ihre Tochterfirma Tin International die Erlaubnis gehalten, Erzvorkommen bei Sadisdorf und auf der Hegelshöhe zu erkunden. Diese Lizenzen hat sie an die Trilithium Erzgebirge GmbH verkauft, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Lithium Australia mit Sitz in Perth.

Der Einstieg der Australier in Sadisdorf und auf der Hegelshöhe erfolgte in mehreren Schritten. 2017 haben sie ein Joint Venture für das Projekt mit der Deutschen Rohstoff AG vereinbart, das ihnen schon das Recht zusicherte, bis zur 50 Prozent der Anteile zu erwerben. Im Juni 2018 haben sie dann den Kaufvertrag über das gesamte Projekt unterschrieben. Doch der hing bisher in der Luft, weil erst das Sächsische Oberbergamt zustimmen musste. Dies ist jetzt geschehen, der Vertrag tritt in Kraft. Lithium Australia bezahlt eine halbe Million Euro und überlässt Tin International eigene Aktien im Wert von 1,5 Millionen Euro. Damit bleibt Tin International mit rund fünf Prozent an Lithium Australia beteiligt.