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Dienstag, 05.06.2018 Karate

Bemerkenswerte Ergebnisse

Für die Nachwuchssportler des Seiwakai-Teams erfüllen sich bei Titelkämpfen nicht alle Träume, dennoch ist man recht zufrieden.

Stolz und glücklich präsentierte sich das Seiwakai-Team nach den Wettkämpfen.
Stolz und glücklich präsentierte sich das Seiwakai-Team nach den Wettkämpfen.

© Verein

Meißen. Mit einem zweiten Platz der U 21, Bronze für die U 18 sowie sechs Mal Platz fünf endete die Deutsche Meisterschaft recht erfolgreich für das Meißner Seiwakai-Team. „Nicht alle Ziele wurden erreicht, nicht alles, was bei Marco Thierbach intensiv trainiert wurde, konnte umgesetzt werden. Trotzdem, das Ergebnis ist bemerkenswert“, resümiert Peggi Hübner.

Mit Platz fünf überraschte Cindy Fischer in der Altersklasse U 18. „Mit mehr Mut zum Angriff hätte sie auch Rang drei erreichen können“, so Hübner. Über seinen fünften Platz enttäuscht war Sebastian Weidelt (U 18). Er war in den letzten drei Jahren jeweils schon Fünfter geworden und hatte sich diesmal eine Medaille erhofft. Ganz knapp verlor er den Kampf im kleinen Finale gegen einen Sportler aus Trier. Auch Selina Stamer war mit ihrem fünften Platz im Einzel der U 21 sowie im Team Damen der U 21 (Seiwakai/Kemtau) nicht hundertprozentig zufrieden. Anton Kolb und Julian Pal (beide U 16) erreichten ebenfalls jeweils fünfte Plätze.

Im Finale stand das U 21-Team (männlich). Vertreten waren jeweils zwei Kämpfer vom Seiwakai-Team und zwei Kämpfer vom Brandenburger Kampfsportverein. Robin Jolitz und Florian Misera kämpften sich souverän und ungeschlagen bis ins Finale, unterlagen dort aber den Bundeskader-Athleten vom USC Duisburg. Jolitz bestätigte damit, dass er zu den besten Kämpfern Deutschlands gehört, denn bereits im April konnte er sich die Silbermedaille bei der Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse sichern. Nach vielen Kämpfen (gestartet waren 19 Mannschaften) wurden Sebastian Weidelt und Egon Hübner im Team U 18 mit Bronze belohnt. Sie kämpften gemeinsam mit drei Nachwuchssportlern aus Rochlitz.

„Beide hatten großen Anteil an diesem Erfolg. So konnte im entscheidenden Durchgang Egon einem starken Bundeskader-Athleten ein 0:0 abringen und Sebastian nahm diesmal seine Chance wahr und setzte einen 4:0-Sieg hinterher. So erfüllte er sich den Traum von der Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft doch noch“, freute sich Peggi Hübner. „Diese Erfolge sind auf den Ehrgeiz und den Fleiß der Sportler zurückzuführen. Und natürlich auf das Engagement von Trainer Marco Thierbach, der immer wieder versucht, im Training neue Impulse zu setzen, um die Kämpfer weiter voranzubringen.“ (ph)