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Dienstag, 10.07.2018

Bald Entscheid zu Haus der Bildung

Am Jahresende soll feststehen, wie groß die Behörde wird. Daraus ergibt sich dann der Standort in Freital.

Von Tobias Winzer

Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU) wünscht sich das Haus der Bildung als Nachfolgebau für die Lederfabrik.
Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU) wünscht sich das Haus der Bildung als Nachfolgebau für die Lederfabrik.

© Karl-Ludwig Oberthür

Freital. Dass Freital einen neuen Behördenstandort, das Haus der Bildung, bekommen soll, steht seit Jahresanfang fest. Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) hatte dies beim Neujahrsempfang der Stadt Freital zugesichert. Nun soll es bald auch Gewissheit geben, wie groß die Behörde werden soll, welcher Platz gebraucht wird und letztlich, wo in Freital das Haus der Bildung gebaut wird.

Derzeit werde der Bedarf für das Landesamt für Schule und Bildung mit seinen Standorten Dresden, Chemnitz, Leipzig, Bautzen, Radebeul und Zwickau berechnet, so eine Sprecherin des Kultusministeriums. Danach übernimmt der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) die weitere Planung. Die Bedarfsanmeldung soll bis Jahresende fertig sein. Der SIB berechnet dann, wie viel Platz genau gebraucht wird, und wählt einen geeigneten Standort aus. Ursprünglich war geplant, dass ab 2021 im Haus der Bildung gearbeitet wird. Ob dieser Termin zu halten ist, ist aber offen.

Das Haus der Bildung in Freital war von Wöller im Jahr 2011, damals noch Kultusminister, vorgeschlagen worden. Mit dem Standort sollte der Wegzug von zahleichen Ämtern aus Freital, der bevölkerungsreichsten Stadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, kompensiert werden. Schätzungen zufolge würden in dem Haus der Bildung 300 bis 350 Beamte arbeiten. Es wäre dem Landesamt für Schule und Bildung zugeordnet und würde aus der Fusion der zurzeit bestehenden Standorte in Dresden und Radebeul entstehen.

Freitals Oberbürgermeister Uwe Rumberg (CDU) hatte immer wieder betont, dass er sich das Haus der Bildung als Nachfolgebau für die Lederfabrik wünscht.