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Freitag, 09.11.2018

Autofahrerin mit 2,66 Promille unterwegs

Polizisten haben die Frau am Donnerstag an der Zeppelinstraße in Görlitz erwischt. Sie erwarten nun Konsequenzen.

Symbolbild
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© ZB/dpa

Eine Streife des örtlichen Reviers hat am Donnerstagabend an der Zeppelinstraße in Görlitz eine 46-jährige deutsche Autofahrerin erwischt, die betrunken unterwegs war. Sie geriet durch ihre auffällige Fahrweise in den Focus der Beamten. Die Polizisten bemerkten eine deutliche Alkoholfahne. Ein Test ergab einen Wert von umgerechnet 2,66 Promille. Eine Blutentnahme folgte. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt und stellten den Führerschein der Frau sicher. Sie muss sich nun wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. (SZ)

Aus dem Polizeibericht vom Freitag

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Autodieb fährt mit gestohlenem Mercedes gegen Zaun

Krauschwitz. Polizisten haben am Freitagmorgen einen gestohlenen Mercedes AMG mit Berliner Kennzeichen sichergestellt. Bei ihrer nächtlichen Streife entdeckten die Beamten den hochmotorisierten Sportwagen in Bad Muskau und wollten ihn kontrollieren. Doch dessen Fahrer gab Vollgas. Die Beamten versuchten, mit ihrem Streifenwagen mit dem 12-Zylinder mitzuhalten. Auch eine Streife der Bundespolizei half bei der Sofortfahndung. Der silberfarbene Bolide war auf der B 115 in Richtung Süden davongerast. Wie sich später herausstellte, war er in Krauschwitz von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Zaun geprallt. Der unbekannte Fahrer flüchtete augenscheinlich zu Fuß in die Dunkelheit. Von ihm fehlte jede Spur.

Erste Ermittlungen ergaben, dass der Sportwagen in der Nacht zu Freitag in Berlin-Schönefeld entwendet wurde. Der Eigentümer hatte den Verlust noch nicht bemerkt, er wurde von den Streifenbeamten informiert. Die Beamten stellten den Firmenwagen sicher. Ein Spezialist sicherte Spuren. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Bei dem Unfall war Sachschaden von mehr als 12.000 Euro entstanden.

Berufsberaterin stellt Polizeiberuf vor

Görlitz. Die Berufsberaterin der Polizeidirektion Görlitz, Polizeikommissarin Michaela Böttcher, besucht am Dienstagnachmittag die Agentur für Arbeit in Görlitz an der Elisabethstraße 37. Sie stellt die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bei der sächsischen Polizei vor. Weiterhin klärt die Polizistin über die aktuellen Einstellungsvoraussetzungen, das Auswahlverfahren und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten auf. Auch Interessenten, die sich für eine Anstellung bei der Wachpolizei interessieren, sind herzlich eingeladen.

Weitere Hinweise zur Berufsberatung und Termine in der Region, finden Sie hier und hier.

Trickbetrüger geben sich als Polizisten aus

Oberlausitz. Die Polizei warnt erneut vor Trickbetrügern, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben und nach Geld, Schmuck oder Wertsachen fragen. Angerufen werden zumeist ältere oder allein lebende Menschen. In den Landkreisen Bautzen und Görlitz sind der Polizei am Donnerstag mehrere derartige versuchte Betrugshandlungen bekannt geworden. In keinem Fall war es zu einer Geldübergabe gekommen. Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin verhinderte in Görlitz beispielsweise, dass eine Seniorin 15.000 Euro von ihrem Konto abhob. Die betagte Dame wäre sonst auf die unbekannten Trickbetrüger hereingefallen.

Die Anrufer gaben sich am Telefon als Polizeibeamte, Kriminalisten oder Zivilfahnder aus. Sie gaukelten den Senioren beispielsweise vor, eine Diebesbande ermittelt zu haben, doch nun müsse man den Sparstrumpf und andere Wertsachen in Sicherheit bringen, damit die Diebe keinen Zugriff erhielten. In anderen Fällen erklärten die Anrufer, dass das Ersparte bei der Polizei viel sicherer aufgeboben sei als auf einem Bankkonto. Egal mit welcher Masche, die Täter haben es immer auf Geld, Schmuck oder andere Wertsachen ihrer Zielpersonen abgesehen. Sie vereinbaren einen Termin für eine Übergabe und schicken einen Boten, um die Beute abzuholen.

Und obwohl die Polizei regelmäßig vor den fiesen Maschen der Gauner warnt, finden sich leider immer wieder viel zu gutgläubige Menschen, die darauf hineinfallen.

Die Polizei rät:

Bleiben Sie aufmerksam, wenn Sie angerufen werden. Die „echte“ Polizei wird Sie niemals am Telefon fragen, wie viel Bargeld Sie im Haus oder auf dem Sparbuch haben.

Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens über derartige Anrufe, bevor Sie irgendjemandem Geld oder Schmuck übergeben.

An die Angehörigen älterer Menschen gerichtet: Sprechen Sie bitte mit Ihren Eltern oder Verwandten unbedingt über die Maschen der Trickbetrüger. Treffen Sie Regelungen, damit die Täter nicht an das Ersparte kommen. Auch wenn es ein schwieriger Prozess ist, so hat es sich doch bewährt, wenn lebensältere Menschen bei Geldgeschäften oder Bankabhebungen nicht allein gelassen werden.

Wichtig ist zudem: Informieren Sie bitte unbedingt die Polizei!

Informationen zu den Maschen der Trickbetrüger vermittelt die Polizei auch bei Veranstaltungen der Polizeilichen Beratungsstelle. Wie wäre es beispielsweise mal mit einem themenbezogenen Kaffeekränzchen in Polizeibegleitung?

Interessierte erreichen den Fachberater wie folgt:

Polizeidirektion Görlitz

Inspektion Zentrale Dienste

Fachdienst Zentrale Aufgaben

Conrad-Schiedt-Straße 2

02826 Görlitz

Telefon: 03581 650-502

Weiterführende Informationen vermittelt die Polizei auch hier.

Polizei zieht Lastzug aus dem Verkehr

Rastplatz Löbauer Wasser. Bei einer Verkehrskontrolle auf der A4 auf dem Rastplatz Löbauer Wasser am Donnerstagmorgen verhinderte eine Streife der Autobahnpolizei Schlimmeres. Die Beamten überprüften einen Lkw mit Anhänger und dessen 52-jährigen Fahrer. Dabei stellten sie erhebliche technische Mängel an der Fahrzeugkombination fest. Zu Buche schlugen vor allem defekte Bremsen, Federn und Radlager sowie fehlende Radmuttern. Eine Achse des Lasters hatte der Fahrer sogar mit einem Spanngurt hochgebunden. Ein Sachverständiger stufte den Zustand des Lkw als verkehrsunsicher ein, woraufhin die Polizisten dem Fernfahrer die Weiterreise untersagten und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige schrieben. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit dem Fall befassen. Auf den Betroffenen und auch den Halter des Lkw kommen Bußgelder zu.

Radfahrer stürzt gegen Auto

Niesky. Gesundheitliche Probleme könnten die Ursache eines Fahrradsturzes am Donnerstagnachmittag gewesen sein. Ein 79-jähriger Mann verletzte sich schwer, als er Am Markt nach nur wenigen Metern vom Rad kippte und gegen einen Transporter fiel. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.

Kleinwagen mit falschem Kennzeichen unterwegs

Zittau. Wenige Meter vom Polizeirevier entfernt ist am frühen Freitagmorgen am Töpferberg ein Opel Corsa liegengeblieben. Warnblinkend stand das Auto am Straßenrand und erregte das Interesse einer Streife. In dem Kleinwagen saß ein 40-jähriger Deutscher, der erklärte, dass der Fahrer fortgegangen sei, um Benzin zu holen. Der Tank des Opel war leer. Eine Überprüfung brachte zum Vorschein, dass der Corsa nicht versichert war und die angebrachten tschechischen Kennzeichen nicht zu dem Auto gehörten. Die Polizisten stellten den Zündschlüssel und die Zulassungstafeln sicher, um weitere Straftaten zu verhindern und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Autofahrerin mit 2,66 Promille unterwegs

Görlitz. Eine Streife des örtlichen Reviers hat am Donnerstagabend an der Zeppelinstraße eine 46-jährige Autofahrerin erwischt, die betrunken unterwegs war. Sie geriet durch ihre auffällige Fahrweise in den Focus der Beamten. Die Polizisten bemerkten eine deutliche Alkoholfahne. Ein Test ergab einen Wert von umgerechnet 2,66 Promille. Eine Blutentnahme folgte. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt und stellten den Führerschein der Frau sicher. Sie muss sich nun wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Diese und weitere Meldungen lesen Sie im aktuellen Polizeibericht.