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Donnerstag, 13.09.2018

Auftakt nach Maß

Von Thomas Petzsch

Hannes Ulbricht (Nr. 10) erzielte zwölf Tore für Hartha. Foto: Andreas Weihs
Hannes Ulbricht (Nr. 10) erzielte zwölf Tore für Hartha. Foto: Andreas Weihs

© Andreas Weihs

Mit einem deutlichen Heimsieg ist die SG Kurort Hartha in die neue Handball-Saison der Verbandsliga (Staffel Ost) gestartet. Gegen den SV Niederau stand am Ende ein 34:22 (18:11) zu Buche.

Für das Auftaktspiel musste Hartha nach Wilsdruff ausweichen. Hier war zwar das entscheidende Relegationsspiel in der Vorsaison verloren gegangen, aber diese Niederlage längst abgehakt. Nieder hatte in der Vorsaison einen Mittelfeldplatz in der Verbandsliga belegt. Die Begegnung begann ausgeglichen, aber Hartha ging mit 2:0 in Führung. Dieser Vorsprung wurde bis zum 9:7 gehalten. Dann nutzte Trainer Wunsch seine erste Auszeit, um seine Mannschaft besser auf das Angriffsspiel des Gegners einzustellen. Mit Erfolg. Nach der Auszeit spielten die Hausherren freier auf, vor allem dank der gut arbeitenden Abwehr mit und vor Torhüter Würzberger. Immer wieder eroberten die Gastgeber das Spielgerät, um dann im direkten Gegenzug oder über zwei oder drei Stationen zum eigenen Torerfolg zu kommen. Mit einem sicheren 7-Tore-Vorsprung (18:11) ging es in die Halbzeitpause. Viel zu beanstanden hatte das Harthaer Trainerteam sicher nicht. So wurde eher auf Kleinigkeiten hingewiesen. „Auf gar keinem Fall sollte die Mannschaft einen Gang zurücknehmen“, so der Coach später.

Die SG spielte auch im zweiten Durchgang souverän und wurde mit zunehmender Spielzeit noch sicherer im Zusammenspiel. Die Gäste aus Niederau gaben allerdings nicht auf und versuchten auch weiterhin den Anschluss zu finden – ohne Erfolg. Die Kurortler konnten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf 28:16 ausbauen. Mit abnehmender Spannung verloren die Akteure auch ein wenig die Konzentration, sodass in den letzten Minuten die klare Struktur im Angriff verloren ging und Niederau zwei, drei Tempogegenstöße laufen konnte. Doch auch diese änderten letztendlich nichts am souveränen Endstand zugunsten der SG. Einzige Kritikpunkte waren die unnötigen Zeitstrafen.