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Freitag, 02.02.2018

Auf den Spuren seines Trainers

Marvin Jüngel, Reitsport, RSV Rothenburg

Von Frank Thümmler

© Brit Plartzeck

Das hat vor Marvin Jüngel erst ein Sachse geschafft: Der inzwischen 17-jährige Springreiter aus Hausdorf bei Kamenz wurde vom deutschen Nationalverband für die Pony-Europameisterschaften im ungarischen Kaposvár nominiert. Diese Nominierung eines Sachsens ist angesichts der westdeutschen Dominanz im Springreiten sensationell. Der einzige sächsische Springreiter, der vor Jüngel an einer EM teilgenommen hat, ist der Rothenburger Philipp Schober, der 2008 in Prag in der Einzelwertung den 14.  Platz belegte. Inzwischen ist Schober Trainer der neuen sächsischen Nachwuchshoffnung. Am Ende eiferte Jüngel seinem Trainer auch bei der EM nach, wurde als 18. der Einzelwertung bester Deutscher. Philipp Schober schaffte damals Platz 14. Dazu kommen natürlich viele Erfolge auch mit den Großpferden, und selbstverständlich auch bei schweren Prüfungen. Dieses Jahr will er auch mit dem Großpferd ins Nationalteam.

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