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Sonntag, 11.02.2018

Aue beendet Niederlagenserie

Ingolstadts Marvin Matip (l.) im Zweikampf mit Aues Pascal Köpke.
Ingolstadts Marvin Matip (l.) im Zweikampf mit Aues Pascal Köpke.

© dpa

Aue. Der FC Erzgebirge Aue wartet weiter auf seinen ersten Sieg in der 2. Fußball-Bundesliga im Jahr 2018. Nach zuvor drei Niederlagen in Serie konnten sich die Sachsen am Sonntagnachmittag gegen den FC Ingolstadt zumindest ein torloses Remis erkämpfen. 6850 Zuschauer sahen ein zerfahrenes Spiel, in dem die Ingolstädter die bessere Mannschaft mit den besseren Torchancen waren. Durch den erkämpften Punkt bleiben die Sachsen zunächst auf einem Nicht-Abstiegsplatz, können aber noch vom SV Darmstadt überholt werden, die ein Spiel weniger bestritten haben.

Hannes Drews nahm drei Änderungen in der Startelf vor: Für Nicolai Rapp (Haarriss im linken Fuß), Mario Kvesic und John Patrick Strauß kamen Fabian Kalig, Cebiou Soukou und Calogero Rizzuto. In einer temporeichen Anfangsphase hatte Christian Träsch (2.) per Distanzschuss die erste Chance des Spiels für die Gäste. Einen Freistoß von der Strafraumkante hämmerte Sonny Kittel (4.) in die Mauer. Auf der Gegenseite köpfte Fabian Kalig (9.) den Ball platziert in die rechte Ecke, FCI-Torwart Örjan Nyland kratze den Ball aber noch von der Linie.

Nach zehn aufregenden Minuten beruhigte sich die Partie allerdings. Ingolstadt kombinierte sich wieder gefällig in Richtung Auer Strafraum. Dort war dann aber meistens Endstadion. Aue stand extrem tief, überließ dem Gegner Ball und Rasen, versuchte dann nach Ballgewinnen schnell nach vorne zu spielen. Es fehlte aber die notwendige Präzision, vor allem beim letzten Pass. Die Neuen Rizzuto und Soukou brachten zwar viel Schwung in die Offensive, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Kurz vor der Halbzeitpause verzog Maximilian Thalhammer (43.) den Ball aus etwa 20 Metern knapp am Auer Tor vorbei.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aus Bayern deutlich besser aus der Kabine. Dario Lezcano (55.) und Alfredo Morales (57.) hatten erste gute Chancen, scheiterten aber an Torwart Männel. Danach war Ingolstadt die klar überlegene Mannschaft, spielte die Partie im Stile eine Spitzenmannschaft geduldig weiter. Allerdings schaffte es der Aufstiegs-Kandidat nicht mehr, sich klare Torchancen zu erarbeiten, da die Hausherren leidenschaftlich verteidigten und sich in jeden Ball warfen. (dpa)

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