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Freitag, 10.08.2018

Alte B-115-Straßenbrücke hängt am Haken

Jetzt werden die Stahlträger und Geländer verschrottet. Die neue Brücke entsteht im Nieskyer Stahlbau.

Von Carla Mattern

Holger Jackl (im Bild) ist der Bauleiter der Firma Hentschke vor Ort. Hier hängt der letzte Betonträger der alten B115-Brücke am Kranhaken. Die Bahngleise liegen schon direkt bis an die Brücke.
Holger Jackl (im Bild) ist der Bauleiter der Firma Hentschke vor Ort. Hier hängt der letzte Betonträger der alten B 115-Brücke am Kranhaken. Die Bahngleise liegen schon direkt bis an die Brücke.

© André Schulze

See. Fast auf die Minute genau um 14 Uhr am Donnerstagnachmittag hängt der letzte von vier Stahlträgern der alten B-115-Brücke in der Nähe der Seer Kreuzung am Haken des mobilen Krans. Die Schweißgeräte der Mitarbeiter der Firma Hofmann Metall GmbH zerstückeln das Teil in null Komma nichts. Drumherum Schutt und das alte Metallgeländer der Brücke und direkt über den Gleisen ein großes Loch, wo bis vor Kurzem noch die Autos über die Bundesstraße rollten. Während des Abrisses lief seit dem 1. August alles planmäßig. Als Nächstes wird der Gleisanschluss zum Waggonbau fertiggebaut, in anderthalb Wochen geht es los mit dem Bau der Oberleitung, sagt Deutsche-Bahn-Projektleiter Ingolf Klinger. Für die Oberleitung der Bahnstrecke musste die Brücke weg – sie ist zu niedrig. Die Stahlteile der neuen Brücke entstehen übrigens gleich um die Ecke – im Nieskyer Stahl- und Brückenbau. Die Bundesstraße ist voraussichtlich bis zum August 2019 zwischen Seer Kreuzung und Spitzkehre voll gesperrt. Ausnahme: Die Anlieger des Tonschachtes See dürfen bis zur Tonschachtabfahrt die B 115 nutzen.

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