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Montag, 11.06.2018

Abwasserbau in Schleife rückt weiter voran

Jetzt wird auf dem ersten Abschnitt der Spremberger Straße die neue Vakuumleitung verlegt. Kritik gibt es am Ausweichparken der Anwohner.

Von Constanze Knappe

Zur Neuverlegung der Abwasservakuumleitung auf der Spremberger Straße heben die Mitarbeiter der Strabag Jürgen Wolsch und Daniel Schulz die Baugrube aus.
Zur Neuverlegung der Abwasservakuumleitung auf der Spremberger Straße heben die Mitarbeiter der Strabag Jürgen Wolsch und Daniel Schulz die Baugrube aus.

© Joachim Rehle

Schleife. Für weit mehr als eine halbe Million Euro baut die Gemeinde Schleife in diesem Jahr an der Vakuumkanalisation. So gut wie beendet ist der Abwasserbau auf dem Lieskauer und dem Groß Dübener Weg. In der vergangenen Woche standen noch diverse Restarbeiten an. So wurde nach Aussage von Bauamtsleiter Steffen Seidlich noch asphaltiert und der Fugenverguss verdichtet.

Inzwischen ist die Baustelle auf die Spremberger Straße weitergerückt. Dort wird jetzt auf dem ersten Abschnitt zwischen Kreisverkehr am Netto-Markt bis zum Dorfteich eine neue Abwasserleitung verlegt. Mitarbeiter der Strabag haben begonnen, dafür die Baugrube auszuheben. Die Spremberger Straße ist in dem Bereich voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über den Kreisverkehr und die Friedensstraße.

Im Zusammenhang mit dem Abwasserbau hatte Gemeinderat und Ortswehrleiter Mario Klar in der jüngsten Sitzung die Parksituation kritisiert. Die Anlieger hätten so kreuz und quer am Gerätehaus geparkt, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schleife keine Möglichkeit hatten, mit dem Responder auszurücken. Abgesehen davon hätte es ja auch sein können, dass ein Rettungswagen durchmuss, sagte er. „Es muss bei den weiteren Baumaßnahmen im Vorfeld besser abgeklärt werden, wo sich Ausweichparkplätze für die Anwohner befinden“, forderte Mario Klar.

Steffen Seidlich sagte zu, die Anwohner künftig besser zu informieren. In der Sitzung des Gemeinderats kündigte er zudem schon den nächsten Bauabschnitt vom Dorfteich bis zur Hoyerswerdaer Straße an. Dafür müsse jedoch mit dem Straßenbauamt noch die Umleitungsstrecke koordiniert werden, vor allem, was den Schwerlastverkehr angeht, so Steffen Seidlich.