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Dienstag, 17.04.2018

Absatzplus für Vita Cola

Immer mehr Menschen legen Wert darauf, dass Produkte aus ihrer Heimat kommen. Vielen regionalen Unternehmen hilft dieser Trend - auch dem Hersteller der Ost-Traditionsmarke Vita Cola.

Thomas Heß, Geschäftsführer der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH, hält die neuen Energiegetränke seines Unternehmens in der Hand.
Thomas Heß, Geschäftsführer der Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH, hält die neuen Energiegetränke seines Unternehmens in der Hand.

© dpa

Schmalkalden. Der Erfrischungsgetränke-Hersteller Thüringer Waldquell GmbH profitiert vom Trend zu regionalen Produkten. Im vergangenen Jahr sei der Absatz der ostdeutschen Traditionsmarke Vita Cola, anderer alkoholfreier Getränke sowie von Mineralwasser um 2,3 Millionen Liter auf 115,8 Millionen Liter gestiegen, teilte die Geschäftsführung am Dienstag im südthüringischen Schmalkalden mit. Das entspreche einem Plus von zwei Prozent.

Mineralwasser habe etwa die Hälfte des Absatzes ausgemacht und hier noch zugelegt. Damit habe sich Thüringer Waldquell gegen den insgesamt rückläufigen Mineralwassermarkt gestemmt. In Ostdeutschland sei er um 3,5 Prozent geschrumpft, in Thüringen um 1,0 Prozent, sagte Geschäftsführer Thomas Heß. Thüringer Waldquell gehört zur hessischen Hassia-Gruppe. Das Unternehmen in Schmalkalden beschäftigt 152 Mitarbeiter.

Der Klassiker Vita Cola habe mit einem Absatzplus von 2,8 Prozent seine Position im umkämpften Markt für Erfrischungsgetränke behauptet. Der Verkauf von Produkten unter der Marke Vita Cola stieg auf den neuen Rekordwert von 82,2 Millionen Liter, wie die Thüringer Waldquell Mineralbrunnen GmbH bereits kürzlich mitgeteilt hatte. Bundesweit sei Vita Cola die größte deutsche Cola-Marke, die allerdings hinter den internationalen Anbietern rangiere.

Die Thüringer Waldquell GmbH hat nach Angaben von Geschäftsführer Heß im vergangenen Jahr rund 800 000 Euro investiert, unter anderem in Verpackungstechnik. Die Verbraucher erwarteten, dass sie Getränke in unterschiedlichen Verpackungsgrößen kaufen könnten, erklärte er. Seit der Übernahme durch die Hassia-Gruppe im Jahr 2005 seien insgesamt 23,5 Millionen Euro in den Standort Schmalkalden geflossen. (dpa)

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