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Freitag, 31.08.2018

Ab Sonntag wird nichts locker weggewischt

Von Frank Thümmler

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Patrick Michel musste in den Vorbereitungsspielen der Görlitzer Koweg-Männer verletzt passen und machte sich als Wischer verdient. Der Rückkehrer von den höherklassig spielenden Freibergern spielt als Linkshänder eine wichtige Rolle in den Planungen von Neutrainer Philipp Domko. Am Sonntag will der24-jährige Rückraum-Torjäger helfen, den ersten Saisonsieg einzufahren.Foto: H.-E. Friedrich
Patrick Michel musste in den Vorbereitungsspielen der Görlitzer Koweg-Männer verletzt passen und machte sich als Wischer verdient. Der Rückkehrer von den höherklassig spielenden Freibergern spielt als Linkshänder eine wichtige Rolle in den Planungen von Neutrainer Philipp Domko. Am Sonntag will der24-jährige Rückraum-Torjäger helfen, den ersten Saisonsieg einzufahren. Foto: H.-E. Friedrich

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Handball, Sachsenliga Männer

SV Koweg Görlitz – HSG Neudorf-Döbeln

So.,17.00

Die Zeit des Testens ist vorbei. Vier Monate intensive Vorbereitung stecken den Koweg-Herren in den Knochen, Trainingslager und mehrere Testspiele eingeschlossen. Ab Sonntag müssen sie nun abliefern, und sind dabei voll gefragt. Zu Gast ist die HSG Neudorf/Döbeln, die seit 2001 durchgängig im sächsischen Oberhaus präsent ist. In der vergangenen Saison zeigte die Formkurve der HSG wieder deutlich nach oben. Trotz eines personellen Umbruchs schaffte es Trainer Thomas Schneider – zusammen mit seinem Co Oliver Schörnig, selbst erst im Juni 2017 als Trainer der HSG im Amt – die Mannschaft derart gut auf die Saison einzustellen, dass am Ende der vierte Platz heraussprang. Zusätzlich kam noch der Pokalsieg hinzu. In einem spannenden Finale setzte sich Döbeln als Gastgeber in der Verlängerung mit 33:28 durch. Auch in der kommenden Spielzeit will die HSG mit fünf Neuzugängen wieder in der oberen Tabellenhälfte mitwirken. Eine Wiederholung des Pokalsieges können die Gäste schon wieder von der Agenda streichen. Am vergangenen Wochenende unterlag die HSG mit 20:21 beim Vizemeister der Verbandsliga Ost, Radeberger SV. Einer machte dabei (wieder einmal) besonders stark auf sich aufmerksam. Tobias Rudolph erzielte mit zwölf Buden mehr als die Hälfte aller HSG-Treffer. Der 32-jährige Rückraumspieler knüpft also genau dort an, wo er letzte Saison aufgehört hat. In 17 Saisonspielen traf er 112-mal und landete am Ende auf Platz vier der Ligatorschützenliste. Mit nahezu vollständigem Kader kann Domko in seine erste Sachsenliga-Spielzeit als Trainer gehen: Fabrice Türkowsky fehlt nach seiner Knöchelverletzung aus dem Freundschaftsspiel gegen Rietschen am letzten Wochenende, Sebastian Galach ist aus privaten Gründen verhindert. (re)

Fußball, Regionalliga Nordost

FK Viktoria Berlin (8.) – FC Oberlausitz Neugersdorf (13.)Fr.,19.00

Es ist hoffentlich kein schlechtes Omen, dass das nächste Auswärtsspiel wieder an einem Freitag in Berlin stattfindet. Zuletzt war das vor zwei Wochen der Fall, da unterlag der FC Oberlausitz den jungen Herthanern mit 0:3. Viktoria Berlin war Ende Mai das Thema in der Regionalliga, zwei Sätze auf der Homepage des Vereins waren der Auslöser: „Die Advantage Sports Union Ltd., Hongkong (ASU) und der FC Viktoria 89 Berlin haben eine Einigung über eine intensive zukünftige Zusammenarbeit getroffen. Zweck der Vereinbarung soll eine langfristige Kooperation sein, die die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins, insbesondere der 1. Männermannschaft, sicherstellt und dabei die Verfolgung höherer sportlicher Ziele ermöglicht.“ Von sehr viel Geld war da die Rede, man sprach über 90 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren. Bisher hat das aber auf den deutschen Meister von 1908 und 1911 sportlich noch keine Auswirkungen. In der letzten Winterpause wurde die Mannschaft stark verjüngt, weshalb der Klassenerhalt auch erst eine Runde vor dem Saisonfinale sichergestellt wurde. Im Sommer erfolgte der große Umbruch, 14 Spieler verließen den Verein, 18 stießen bis jetzt hinzu. Unter den Neuen befinden sich auch Marcus Hoffmann, der vor zwei Jahren für Rostock in der 3. Liga kickte, sowie Petar Sliškovic. Der Mittelstürmer stand von 2012-15 im Bundesligakader von Mainz 05. (jk)

Fußball, Landesliga

SV Einheit Kamenz – FV Eintracht Niesky - Sa.,14.00

Die Kamenzer sind nach dem Abenteuer Oberliga, das sie als Vorletzter mit 22 Punkten beendeten, wieder eine Etage tiefer angekommen. Gleich am ersten Spieltag erwartete die Rot-Weißen die Reise zum unangenehmen Aufsteiger aus Neusalza-Spremberg. Dort kam man über ein 0:0 nicht hinaus und auch im Sachsenpokal tat man sich gegen den Kreisoberligisten aus Zittau schwer und kam mit einem knappen 1:0-Sieg eine Runde weiter. Es scheint so, als würde die Offensivmaschine noch nicht so gut laufen wie im Aufstiegsjahr, als die Kamenzer in 28 Spielen 69 Tore schossen. Im ersten Heimspiel der Saison will man nun sicher auch die ersten drei Punkte einfahren. Die Nieskyer werden sicherlich einiges dagegen haben. Nach guten Leistungen im Pokal und im ersten Punktspiel sieht man sich nicht als kompletten Außenseiter in dieser Partie und will einen Punkt aus der Lessingstadt entführen. Die Eintracht-Kicker präsentierten sich im letzten Jahr durchweg stark auf des Gegners Platz und schlossen in der Auswärtstabelle auf Platz eins ab. Der Kader steht fast vollständig zur Verfügung. Nur David Preuß wird erneut fehlen. Marcel Winter ist derzeit noch angeschlagen, wird aber für einen Einsatz zur Verfügung stehen. (ag)

Fußball, Kreisoberliga

Auch der 4. Spieltag hat noch kurzfristig ein Freitagsspiel bekommen. Demnach empfängt bereits am Freitagabend die Reserve von Eintracht Niesky den FSV Kemnitz. Die Kemnitzer haben mit nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen einen Fehlstart hingelegt, die Hausherren liegen mit vier Punkten hingegen im Soll. Am Sonnabendnachmittag gehen dann fünf Spiele über die Bühne. Das Spitzenspiel steigt in der Bergland-Arena von Neueibau. Der heimische SVN hat als Tabellenführer den punktgleichen Tabellendritten aus Rietschen zu Gast. Für die Stahl-Elf ist es nach dem 1:1-Unentschieden gegen Holtendorf bereits das zweite Topspiel in Folge. Auf der anderen Seite der Tabelle treffen die Sorgenkinder der ersten Spieltage aufeinander. Als Meisterschaftsfavorit gestartet ist der VfB Zittau ebenso noch sieglos wie der LSV Friedersdorf. Momentan stecken beide im Tabellenkeller. Der GFC Rauschwalde hat sich indes nach der Auftaktniederlage gefangen und zwei Siege folgen lassen. Nun hat man die zweite Mannschaft des FSV Oderwitz zu Gast, welche als Aufsteiger noch ungeschlagen ist. Am Sonntag empfängt die Holtendorfer Spielvereinigung den SV Gebelzig und möchte weiter ungeschlagen bleiben. Der Aufsteiger aus Gebelzig konnte schon sechs Zähler einfahren und möchte auch den favorisierten Gastgebern die Stirn bieten. (stw)

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