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Freitag, 13.07.2018

600 Euro für Fußballer: Laubusch, Lohsa/Weißkollm, Knappensee und Bergen siegen

Von Uwe Jordan

Sie nahmen die Gutscheine in Empfang: Knappenseer Sven Dankhoff (links) und der Lohsaer Steve Weigel (rechts). Intersport-Filialleiter Robert Lenz (Mitte) gratulierte vor dem Geschäft im Hoyerswerdaer Lausitz-Center. Was die Clubs konkret mit dem Gewinn machen, wird jetzt erst noch in den Vereinen entschieden.Foto: Uwe Jordan
Sie nahmen die Gutscheine in Empfang: Knappenseer Sven Dankhoff (links) und der Lohsaer Steve Weigel (rechts). Intersport-Filialleiter Robert Lenz (Mitte) gratulierte vor dem Geschäft im Hoyerswerdaer Lausitz-Center. Was die Clubs konkret mit dem Gewinn machen, wird jetzt erst noch in den Vereinen entschieden.Foto: Uwe Jordan

Fußballwetten sind beliebt – bei Laien und Profis gleichermaßen. Bei den „großen“ Spielen geht es relativ überschaubar zu, weil es dazu Informationen im Übermaß gibt. Da ist es im kleinen Fußball viel schwieriger! Wer weiß schon, wie stark eine unbekannte Mannschaft aus den Nachbargefilden ist; wer kann sagen, ob in eine sonst schwache „Zweite“ nicht gerade diesmal Verstärkung von der spielfreien „Ersten“ kommt; wer ist im Bilde über die Personalsituation der Teams?

All das machte die Tageblatt-Fußballwette zur Saison 2017/2018 zu einer Sache, bei der analytisches Geschick und Glück gleichermaßen gefragt waren: Galt es doch für die Vertreter der hoyerswerdischen Altkreis-Clubs, Spiele der Kreisoberliga, Kreisliga und Kreisklasse mit hiesiger Beteiligung zu tippen; manchmal auch Pokalspiele und im Extremfall „Nachholer“ unter der Woche, bei denen erst recht alles in den Sternen stand – oder mit viel Fußball-Wissen zu Werke gegangen werden musste. Immer auf der Freitags-Sportseite des Hoyerswerdaer Tageblattes wurde getippt und wurden die Zwischenstände bekannt gegeben. Viel einfacher als der richtige Tipp war das Punktsystem: Drei Zähler gab’s für ein exakt richtig vorhergesagtes Resultat; zwei, wenn immerhin die richtige Tordifferenz prognostiziert wurde und einen Punkt für die richtige Tendenz (Sieg oder Niederlage; ein Remis war ja der Tordifferenz halber immer zwei Punkte wert).

Zum Saison-Ende waren die ausgelobten Gewinne fällig: Intersport (Michael) Wawrok im Hoyerswerdaer Lausitz-Center sponserte für den 1. Platz einen 300-Euro-Gutschein; der 2. Platz war 200 Euro wert und der dritte 100; Geld beziehungsweise Geldwert, das / der der Nachwuchsarbeit der erfolgreichen Vereine zugute kommt.

Neun Clubs waren dabei: LSV Neustadt/Spree und SV Zeißig (beide Landesklasse Ost), der LSV Bergen 1990, der Hoyerswerdaer FC und die DJK Blau-Weiß Wittichenau (alle Kreisoberliga) sowie die Kreisligisten SpVgg Knappensee, SpVgg Lohsa/Weißkollm, FSV Lauta und der SV Laubusch.

Nach einer starken ersten Halbserie der Bergener wurden die LSVer im Zielspurt noch abgefangen. Sie landeten gemeinsam mit der SpVgg Knappensee auf Platz 3. Beide hatten jeweils 88 Punkte gesammelt und teilten sich den 100-Euro-Gutschein. Zweiter wurde die SpVgg Lohsa/Weißkollm mit 90 Punkten. Champion war der SV Laubusch, der es auf 94 Punkte brachte. Für Laubusch hatte stets Martin Schön getippt, dem sein Clubkamerad Christoph Schitthelm bescheinigte; analytisches Gespür zu besitzen. Für Lohsa setzte Tipp-Geber Steve Weigel ein bisschen aufs Bauchgefühl und die Sympathie; Sven Dankhoff (Knappensee) hielt’s ähnlich und ließ die Rolle des Glücks nicht unerwähnt. Aber Glück hat auf Dauer nur der Tüchtige – im Fußball auf dem Platz und bei der Tipp-Wette!