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Dienstag, 02.01.2018

Wieder Sternsinger in Sachsen unterwegs

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Dresden. Sternsinger sind seit Dienstag wieder in Sachsen unterwegs. Als Heilige Drei Könige und Sternträger verkleidete Kinder und Jugendliche verkünden bis zum Dreikönigstag (6. Januar) die Botschaft von der Geburt Jesu, segnen Häuser und Wohnungen und sammeln Spenden für Kinder in Not, wie eine Sprecherin des Bistums Dresden-Meißen sagte. Die bundesweite Hilfsaktion der Katholiken 2018 steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit - in Indien und weltweit!“. Sie soll darauf aufmerksam machen, dass weltweit über 150 Millionen Mädchen und Jungen arbeiten, und dabei helfen, dass sie stattdessen lernen und spielen können.

Die Sternsinger bringen traditionell auch dem Landtag und der Regierung den Segen der Weihnacht. Am Mittwoch werden sie von Landtagspräsident Matthias Rößler empfangen, am Donnerstag schreiben sie mit Kreide „20+C+M+B+18“ für „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) an Türen der Staatskanzlei. Beim Empfang von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) werden sie von Bischof Heinrich Timmerevers begleitet.

Anfang 2017 hatten Sternsinger nach Angaben des Bistums Dresden-Meißen rund 316 000 Euro für notleidende Altersgenossen gesammelt.

>>> Informationen zur Sternsinger-Aktion in Sachsen

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Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

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  1. Martin Ender

    Da Sternsingen heute vorrangig in katholischen Gemeinden organisiert wird und Sachsen sowieso das Kernland des Katholizismus ist bzw. kaum Atheisten hat, werden nun wenigstens die Damen und Herren des Landtags an ihren Türen regelmäßig daran erinnert über diese lästige Trennung von Staat und Kirche nocheinmal nachzudenken.

  2. iria

    Ist das nicht wesentlich christlicher, dass man mit dieser Aktion den wirklich Armen und Schwachen dieser Welt hilft, anstelle die viele Geld für die Betreuung von Flüchtlingen (die es sich leisten konnten, den Schlepper zu bezahlen!) hierzulande auszugeben?

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