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Montag, 19.06.2017

Kletterer stürzt und verliert Bewusstsein

Am Türkenkopf fällt ein 35-jähriger Kletterer mehrere Meter in die Tiefe. Andere Wanderer finden ihn.

Von Marko Förster

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In diesem Gebiet wurde der Wanderer gefunden.
In diesem Gebiet wurde der Wanderer gefunden.

© Marko Förster

Rettungsdienst und Bergwacht kamen aus Pirna, Bad Schandau und Sebnitz nach Rathen.
Rettungsdienst und Bergwacht kamen aus Pirna, Bad Schandau und Sebnitz nach Rathen.

© Marko Förster

Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Verletzte dann in die Dresdner Uniklinik geflogen.
Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Verletzte dann in die Dresdner Uniklinik geflogen.

© Marko Förster

Kurort Rathen. Glück im Unglück hatte am Freitagabend ein Wanderer in der Nähe von Kurort Rathen. Der 35-jähriger Tourist aus Frankreich war allein unterhalb des Türkenkopfs genannten Felsens im Rathener Klettergebiet unterwegs. Es war kurz vor 18 Uhr, auf den Wanderwegen waren wegen des regnerischen Wetters kaum Menschen unterwegs. Plötzlich stürzte der Kletterer an der sogenannten Scharte etwa fünf Meter nach unten. Dabei verletzte er sich am Kopf und an den Beinen.

Offenbar war der Mann eine gewisse Zeit bewusstlos, denn er konnte sich später nicht mehr daran erinnern, was mit ihm geschehen war. Glück hatte er: Zwei andere Wanderer fanden ihn kurz darauf und setzten einen Notruf ab. Rettungsdienst und Bergwacht kamen aus Pirna, Bad Schandau und Sebnitz nach Rathen. Dort kümmerten sie sich um den Verletzten und legten ihn in eine Korbtrage.

Danach wurde er zum Rettungshubschrauber, der aus Bautzen angefordert worden war, mehrere Hundert Meter durch den Wald getragen. Dafür mussten die Rettungskräfte mehrmals eine Seilsicherung aufbauen. Der Helikopter flog den verunglückten Kletterer anschließend in die Dresdner Uniklinik.

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