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Dienstag, 09.01.2018

Betrunkene Monteure grölen Nazi-Parolen

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Harthausen. Mit „Heil-Hitler“- und „Sieg-Heil“-Rufen sowie krachenden Böllern sollen fünf alkoholisierte Männer in Harthausen in Rheinland-Pfalz für Aufregung gesorgt haben. Laut einem Polizeisprecher vom Dienstag sind die Männer im Alter von 26 bis 49 Jahren Monteure aus Sachsen.

Sie hätten sich am Montagabend in einem Anwesen in Harthausen (Rhein-Pfalz-Kreis) aufgehalten. Die Polizei sei alarmiert worden, nachdem Anwohner laute Schuss- und Knallgeräusche gehört hatten und volksverhetzende Parolen gegrölt worden seien.

Die verdächtigen Männer kamen zunächst in Gewahrsam. Nach ersten Überprüfungen wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Wo die Monteure arbeiten, konnte der Polizeisprecher auf Nachfrage nicht sagen. Am Wohnort der Männer wurden mehrere abgebrannte Feuerwerkskörper sowie Luftdruckwaffen sichergestellt.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. (dpa)

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Leser-Kommentare

Insgesamt 5 Kommentare

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  1. Autofahrerin

    Liebe SZ-sollte,hätte, könnte eventuell,...Last doch solche Unsicheren Infos einfach stecken!

  2. veit kessler

    liebe autofahrerin, das ist DDR jargon,nur wischi waschi deutsch, klartext kennt hier keiner

  3. ole

    @1, @2: Wer öfter Zeitung liest und dabei eine gewisse Erfahrung hat, dem fällt irgendwann auf, dass bei justizrelevanten Themen immer mit "hätte", "könnte" und ganz oft mit "mutmaßlich" gearbeitet wird. Grund ist simpel: Schuld und Unschuld ermitteln Polizei und Justiz und nicht die Presse. Wenn Sie etwas unsicher sind, ob der dpa-Artikel in der SZ korrekt wieder gegeben wurde, können Sie auch die originale Pressemitteilung der Polizei von RP suchen: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117688/3834566 Ganz ohne Konjunktiv. (Übrigens stört mich mehr, dass mal wieder "so geht sächsisch" demonstriert wurde. Aber das stört hier viele überhaupt nicht.)

  4. freeze

    In Sachsen mögen solche Verhaltensweisen zum Kulturgut gehören, in Rheinland-Pfalz hingegen lassen Nazi-Gesänge und Hitlergruß durchaus aufhorchen. Auch wenn man nur zu Gast ist: Die sächsischen Monteure müssen sich den Gepflogenheiten des Gastgeber(bundes)landes anpassen - so wie wir es von Fremden in unserem geliebten Sachsenland auch erwarten.

  5. Dresdner

    Ich hoffe, diese Monteure bzw. deren Arbeitgeber verliert den Auftrag/Job. Dann dürfen diese Sachsen wieder zuhause rumgrölen. Hier sind wir diese Brüllaffen ja gewohnt (PEGIDA, Dynamo, ...)

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