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Dienstag, 12.09.2017

Keinen Sand aus Italien mitnehmen

Kristallklar ist das Wasser in Romazzino in der Nähe von Porto Cervo auf der italienischen Insel Sardinien. Den Sand sollten Touristen tunlichst vor Ort liegen lassen.
Kristallklar ist das Wasser in Romazzino in der Nähe von Porto Cervo auf der italienischen Insel Sardinien. Den Sand sollten Touristen tunlichst vor Ort liegen lassen.

© dpa

Cagliari. Reisende dürfen keinen Sand aus Italien mitnehmen. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die gesetzlichen Bestimmungen sowie die Höhe des Bußgeldes fallen von Region zu Region unterschiedlich aus, informiert der italienische Tourismusverband (ENIT).

Vor einiger Zeit verschärfte etwa die Regionalregierung Sardiniens die Bestimmungen: Demnach ist jede Art von Veränderung der Sandstrände oder die Mitnahme von Sand, Kiesel oder Quarzgestein, auch nur in kleinster Menge, gesetzlich verboten. Darauf macht das Auswärtige Amt aufmerksam.

Wer erwischt wird, muss dort beispielsweise mit Geldbußen zwischen 500 Euro bis 3000 Euro rechnen. Die Maßnahmen wurden eingeleitet, da wiederholt Sand in großen Mengen entfernt wurde, teilt ENIT mit. (dpa)

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