• Einstellungen
Freitag, 11.08.2017

Immobilien werden teurer

Die Preise steigen und steigen: Immobilien werden immer teurer. Dennoch sehen viele Deutsche im eigenen Haus oder der eigenen Wohnung eine gute Altersvorsorge.

Hoch ist nach wie vor die Nachfrage nach Eigentumswohnungen, die bevorzugt in Metropolregionen und in beliebten Universitätsstädten gekauft wurden.
Hoch ist nach wie vor die Nachfrage nach Eigentumswohnungen, die bevorzugt in Metropolregionen und in beliebten Universitätsstädten gekauft wurden.

© dpa

Berlin. Käufer müssen für Immobilien immer tiefer in die Tasche greifen. Nach Angaben des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken zogen die Preise für selbst genutzte Wohnungen und Häuser im zweiten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent an. Hoch ist demnach nach wie vor die Nachfrage nach Eigentumswohnungen, die laut vdp bevorzugt in Metropolregionen und in beliebten Universitätsstädten gekauft wurden. Hier überstieg die Nachfrage das Angebot. Daher zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Vergleich zum zweiten Quartal 2016 um 6,4 Prozent an. Ähnlich sieht die Lage auf dem Markt für Eigenheime aus, deren Preise in dem Zeitraum um 4,8 Prozent stiegen.

Dennoch bleiben die eigenen vier Wände für viele interessant, wie eine repräsentative Umfrage des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der PSD Bank Nord zeigt. Demnach sieht mehr als jeder Zweite (58 Prozent) eine eigene Immobilie als gute Altersvorsorge an. Für mehr als die Hälfte besteht der größte Vorteil darin, keine Miete zahlen zu müssen. Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) gehen allerdings zugleich davon aus, dass die Preise in den Großstädten und Ballungszentren weiter steigen werden.

Das Institut hat im März 1005 Deutsche im Alter von 35 bis 54 Jahren zu ihren Einstellungen und Wünschen in Bezug auf ihre Wohnsituation befragt. (dpa)

Desktopversion des Artikels