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Montag, 30.04.2018

Zinsfalle vermeiden: So sichern sich Immobilienkäufer gegen steigende Zinsen ab

akz-i - Die Bauzinsen sind seit Jahresbeginn leicht gestiegen. Wer jetzt ein Haus kauft, sollte deshalb die Chance nutzen und sich gegen höhere Zinsen in der Zukunft absichern. So lässt sich die Zinsfalle umgehen:

Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG/akz-i
Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG/akz-i

1. Annuitätendarlehen mit langer Laufzeit: Bei einem Annuitätendarlehen zahlt der Kreditnehmer das Darlehen in festen Raten aus Zins und Tilgung zurück. Der Zinssatz wird bei Vertragsabschluss für die gewählte Frist – zum Beispiel zehn Jahre – festgeschrieben. Aber Vorsicht: Am Ende der Zinsbindung bleibt meist eine Restschuld stehen.

Diese muss zum dann aktuellen Zinssatz neu finanziert werden. Sind die Zinsen inzwischen gestiegen, verteuert sich die Finanzierung. Wer sich dagegen absichern will, sollte eine möglichst lange Zinsbindung und wenn möglich auch eine höhere Tilgung vereinbaren. Dabei gilt: Je länger die Zinsbindung, desto höher der Zinssatz.

2. Kombikredite der Bausparkassen: Bei einem Kombikredit schließt der Immobilienkäufer einen Bausparvertrag in der Höhe seines Kreditbedarfs ab. Er erhält damit ein Sofortdarlehen für den Immobilienkauf und zahlt zunächst lediglich Zinsen. Gleichzeitig zahlt er monatlich Beiträge in den Bausparvertrag ein. Ist dieser zuteilungsreif, wird das Sofort-Darlehen auf einen Schlag abgelöst. Danach zahlt der Kreditnehmer die Raten für das Bauspardarlehen. Größter Vorteil: Zinsen und Tilgungsraten bleiben während der gesamten Laufzeit von bis zu 30 Jahren konstant. Und: Sobald das Sofort-Darlehen durch den Bausparvertrag abgelöst wird, kann das verbleibende Bauspar-Darlehen kostenlos, zu jeder Zeit und in beliebiger Höhe getilgt werden. Damit kann der Bausparer seine Schulden ganz oder teilweise vorzeitig zurückzahlen und ist schneller schuldenfrei. Noch schneller geht es mit staatlichen Zulagen.

3. Der klassische Bausparvertrag: Die staatliche Förderung aus Wohn-Riester, Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie macht auch den klassischen Bausparvertrag attraktiv. Wer erst in einigen Jahren einen Immobilienerwerb plant, sichert sich damit die niedrigen Zinsen von heute und baut gleichzeitig Eigenkapital auf. Denn Bausparen besteht aus einer Anspar- und einer Darlehensphase. Die Zinsen werden bereits bei Vertragsabschluss fest vereinbart. Die Vorteile: Es gibt keine Verpflichtung zur Abnahme des Darlehens und Sondertilgungen sind jederzeit kostenlos möglich. Im Grundbuch reicht außerdem eine Absicherung im zweiten Rang.

Weitere Informationen finden Sie unter dem weiterführenden Link: www.schwaebisch-hall.de

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