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Freitag, 13.10.2017

Zwischen Karpfen und Wolf

Ab kommenden Montag steht die Oberlausitz eine Woche lang im Fokus des Nachmittagsmagazins „MDR um 4“. Gleich zwei Beiträge widmen sich dem Umland von Niesky.

Teichwirt Rüdiger Richter zeigt dem MDR-Fernsehteam Karpfen aus der Teichwirtschaft im Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“.
Teichwirt Rüdiger Richter zeigt dem MDR-Fernsehteam Karpfen aus der Teichwirtschaft im Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“.

© MDR

Landkreis. Die schönsten Landstriche der Oberlausitz will der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) ab dem 16. Oktober in seiner Nachmittagssendung „MDR um 4“ auf dem TV-Bildschirm vorstellen. Im Norden in Bad Muskau an der Grenze zu Brandenburg beginnt die Reise, die Tag für Tag weiter nach Süden bis nach Zittau führt. Dabei steht täglich ein anderer Standort im Mittelpunkt der Berichterstattung, werden Landschaften, Wirtschaft und das Leben in der Region näher beleuchtet. Niesky und Umgebung werden dabei am Dienstag und Mittwoch zu sehen sein.

Die Teichwirtschaften bei Kreba und Sproitz stehen am Dienstag im Vordergrund. An den seit dem 13. Jahrhundert angelegten künstlichen Teiche der Oberlausitz, die heute im Biosphärenreservat „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft“ liegen und bewirtschaftet werden, wird Teichwirt Rüdiger Richter begleitet. Zudem gibt es einen Abstecher in die Satzfischanlage in Sproitz, die seit den 1980er Jahren existiert und heute neben Karpfen auch andere Fischarten wie den Stör beheimatet.

Das Streitobjekt Wolf ist Thema am Mittwoch. In Neißeaue und Hähnichen bringen Schäfer Uwe Wiedmer, der in den letzten beiden Jahren knapp 30 Schafe an Wölfe verlor, sowie NABU-Wolfsexperte Markus Bathen ihre Argumente für und gegen die weitere Ausbreitung des Tieres vor. (szo)

Die Beiträge zeigt das Nachmittagsmagazin „MDR um 4“ am kommenden Dienstag und Mittwoch jeweils ab 16 Uhr.

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