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Dienstag, 21.03.2017 Handball-Sachsenliga

Zurück in der Erfolgsspur

Frauen der HSG Riesa/Oschatz setzen sich im Heimspiel gegen die HSG Neudorf/Döbeln durch.

Von Melanie Löschke

Christin Müller, hier beim Sprungwurf, erzielte sieben Tore für die HSG RIO. Am Ende setzte sich Gastgeber Riesa/Oschatz gegen die HSG Neudorf/Döbeln deutlich mit 34:28 durch. Erfolgreichste RIO-Werferinnen waren Carmen Schneider (elf Treffer) und Johanna Stein, der acht Tore gelangen.
Christin Müller, hier beim Sprungwurf, erzielte sieben Tore für die HSG RIO. Am Ende setzte sich Gastgeber Riesa/Oschatz gegen die HSG Neudorf/Döbeln deutlich mit 34:28 durch. Erfolgreichste RIO-Werferinnen waren Carmen Schneider (elf Treffer) und Johanna Stein, der acht Tore gelangen.

© G. Schlechte

Am 9. Spieltag der Handball-Sachsenliga kehrten die Frauen der HSG Riesa/Oschatz in die Erfolgsspur zurück. Der Tabellenzweite setzte sich im Heimspiel gegen die HSG Neudorf/Döbeln (6.) souverän mit 34:28 (16:13) durch.

Diesem Sieg ging aber ein hartes Stück Arbeit voraus. Die Gäste hielten nach anfänglicher Führung lange dagegen, konnten die RIO-Frauen am Ende aber nicht aufhalten. Eine starke Leistung zeigte Johanna Stein (acht Tore) am Kreis, die von der gegnerischen Abwehr nicht zu stoppen war.

Das Derby nahm schnell Fahrt auf. Christin Müller netzte nach 20 Sekunden das erste Mal ein. Allerdings präsentierte sich Döbeln ebenso torhungrig, sodass es nach vier Minuten bereits 3:3 stand. Danach spielten die RIO-Frauen zu fehlerhaft im Angriff und verloren leichtfertig den Ball, wodurch die Gäste sich mit 7:4 absetzten. Um einen Fehlstart zu vermeiden, nahm RIO-Trainer Heiko Loose nach zehn Minuten die erste Auszeit und brachte seine Spielerinnen wieder auf Kurs.

Anna Schneese, nun bei Riesa/Oschatz im Tor, war sofort zur Stelle und gab ihrer Abwehr den nötigen Rückhalt. Clara Pechnig startete zum Gegenstoß und leitete die Aufholjagd mit ihrem Treffer zum 5:7 ein. Als Döbeln nach Zeitstrafe in Unterzahl spielen musste, kamen die RIO-Frauen noch weiter in Fahrt. Gäste-Trainer Daniel Reddiger konnte mit seiner Auszeit den Lauf nicht stoppen. Nach 18 Minuten und sechs Toren in Folge hatten die Gastgerinnen das Spiel zu ihren Gunsten gedreht. Weiter konnten sie sich nicht absetzen, mit einem 16:13 ging es in die Halbzeit.

Knapp drei Minuten nach Wiederanpfiff verletzte sich Sandra Kube, nachdem sie zum 17:14 getroffen hatte, so schwer am Knöchel, dass sie nicht mehr weiterspielen konnte. Clara Pechnig rückte deshalb auf die Mitte und Christin Müller auf Halbrechts. Letztere fand sich erstaunlich schnell mit der für sie eher ungewohnten Position zurecht – war entweder selbst erfolgreich oder bediente Johanna Stein am Kreis, die eiskalt vollstreckte. Nach 40 Minuten lagen die RIO-Frauen 25:17 vorn. Durch einen 5:1-Lauf der Gegnerinnen innerhalb weniger Minuten schmolz der Vorsprung noch einmal auf 26:22. Die RIO-Frauen hielten allerdings dagegen und waren mit Toren durch Carmen Schneider, Johanna Stein und Lena Bormann, die auch im Rückraum aushalf, zur Stelle. Bis zum Schluss lieferten sich beide Teams einen ansehnlichen Schlagabtausch, wobei der Vorsprung zwischen fünf und sieben Toren schwankte. Am Ende feierten die Gastgeberinnen einen 34:28-Erfolg und die nächsten beiden Punkte auf der Habenseite.

Am nächsten Wochenende ruht der Ligabetrieb, da die Halbfinalspiele im HVS-Pokal anstehen. Die RIO-Frauen bekommen es am Sonntag mit Sachsenliga-Tabellenführer Radeberger SV zu tun und können sich in deren Halle auf das Saisonfinale am 22. April an gleicher Stelle einstimmen.