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Mittwoch, 03.01.2018

Zittauer Reformationsausstellung geht zu Ende

Wer die Ausstellung „Ganz anders. Die Reformation in der Oberlausitz“ im Zittauer Franziskanerkloster noch nicht gesehen hat, für den wird es höchste Zeit. Am Sonntag schließt sie. Zum Abschluss gibt es drei Führungen und ein Konzert. Wer wissen will, was am ersten Wochenende des Jahres noch los ist, findet Tipps im sz-veranstaltungskalender.com.

Der Nesensche Lutherpokal ist nur noch bis Sonntag in Zittau zu sehen.
Der Nesensche Lutherpokal ist nur noch bis Sonntag in Zittau zu sehen.

© Thomas Eichler

Wie erlebten die Zittauer das Jahrhundert der Reformation? Was glaubten sie? Wie sahen sie die Welt? Die zahlreichen Epitaphien, die aus Zittaus Kirchen erhalten blieben, geben überraschend vielfältig Auskunft zu diesen Fragen. Sie stehen seit Juli frisch restauriert im Zentrum der großen Zittauer Schau zur Reformation in der Oberlausitz. Neben den beiden Fastentüchern von 1472 und 1573 ist die Präsentation der Epitaphien ein weiterer Höhepunkt unter den Zittauer Kulturschätzen von überregionalem Rang. Neben dem reichen Epitaphienschatz ist ein weiteres Ausstellungshighlight der Nesensche Lutherpokal, der den Städtischen Museen Zittau für die Dauer der Sonderausstellung vom Grünen Gewölbe geliehen wird. Wilhelm Nesen (1493-1524) traf Martin Luther 1521 in Frankfurt und folgte ihm 1523 nach Wittenberg. Luther schenkte seinem Freund einen Trinkbecher aus Kristall. Zu sehen ist das alles nur noch bis Sonntag. Dann schließt die Ausstellung. Führungen gibt es am Freitag und Sonnabend, 15 Uhr. Am Sonntag wird die Ausstellung feierlich geschlossen. Zur Finissage von 13 bis 17 Uhr gibt es auch eine Führung und ein Kammermusikkonzert. Geöffnet ist bis Sonntag noch täglich von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro.

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