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Donnerstag, 07.12.2017

Zebrastreifen auf dem neuesten Stand

Die Fußgängerüberwege in Radebeul sind jetzt dem EU-Recht angepasst. Die erneuerten Übergänge sollen für mehr Sicherheit sorgen.

Von Jasmin Hänsel & Nina Schirmer

Der Zebrastreifen auf der Bahnhofstraße in Radebeul-West.
Der Zebrastreifen auf der Bahnhofstraße in Radebeul-West.

© Archiv/Arvid Müller

Radebeul. Die Stadt Radebeul hat mit der Fertigstellung der Baustelle an der Hermann-Ilgen-Straße auch den letzten ihrer Fußgängerüberwege auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Insgesamt 13 Zebrastreifen wurden in der letzten Zeit erneuert und damit an die gültigen EU-Bedingungen angepasst, teilt die Stadt mit.

Sogenannte „Richtlinien für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen“ schreiben gesetzlich vor, dass Zebrastreifen nur an Straßenabschnitten mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h angelegt werden dürfen, innerhalb geschlossener Ortschaften und an Stellen, an denen nur ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung überquert werden muss. Zusätzlich sind sie nur an Stellen erlaubt, an denen auf beiden Fahrbahnseiten ein Fußweg vorhanden ist.

Um zu gewährleisten, dass die Fußgängerüberwege ihren Zweck erfüllen, muss sichergestellt werden, dass Autofahrer und Fußgänger einander gut sehen können. Daher ist sowohl die Beleuchtungsstärke als auch die Qualität der Beleuchtung ebenso gesetzlich vorgeschrieben.

Zebrastreifen sollen vor allem auf Schulwegen für mehr Sicherheit sorgen. Deshalb wünschen sich auch Naundorfer Eltern einen Überweg auf der Kötitzer Straße. Das Problem wurde von CDU-Stadtrat Sven Eppinger im Kulturausschuss angesprochen. Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) sagte, dass das Thema bereits auf dem Tisch von Ordnungsbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) liege. Es müsse geprüft werden, wie hoch das Verkehrsaufkommen ist, so Wendsche. Er sagte aber auch, dass nicht an jeder Ecke, wo Kinder eine Straße kreuzen, ein Übergang gebaut werden könne.