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Samstag, 13.01.2018

Wofür Freital sein Geld ausgibt

Die Stadt investiert dieses Jahr in Schulen, Feuerwehr, Straßen, Gebäude und Hochwasserschutz. Ein Vorhaben wurde gestrichen.

Von Annett Heyse

Wo Geld hineinfließt

Auf die Sanierung der Rabenauer Straße haben die Autofahrer lange gewartet, dieses Jahr soll es tatsächlich losgehen. In mehreren Abschnitten wird die Trasse bis 2020 saniert. Es geht nicht nur um die Oberfläche, sondern um den kompletten Aufbau. Auch Medien werden teilweise neu verlegt sowie Fußwege, Bushaltestellen und Beleuchtung erneuert. Die Gesamtbaukosten betragen 2,3 Millionen Euro, 500000 Euro davon werden in diesem Jahr verbaut.Zudem hat die Stadt etliche weitere Straßenbauprojekte in der Schublade. Für die grundhafte Sanierung der Pesterwitzer Straße sind in diesem Jahr in einem ersten Bauabschnitt 590000 Euro veranschlagt. Geplant ist auch der Ausbau der Schachtstraße zwischen Dresdner Straße und Döhlener Gewerbering, 600000 Euro sind dafür eingestellt. Vorgesehen ist dabei, jeweils zu Gründerzentrum und Technologiepark Zufahrtsstraßen aus Richtung Schachtstraße anzulegen.
Auf die Sanierung der Rabenauer Straße haben die Autofahrer lange gewartet, dieses Jahr soll es tatsächlich losgehen. In mehreren Abschnitten wird die Trasse bis 2020 saniert. Es geht nicht nur um die Oberfläche, sondern um den kompletten Aufbau. Auch Medien werden teilweise neu verlegt sowie Fußwege, Bushaltestellen und Beleuchtung erneuert. Die Gesamtbaukosten betragen 2,3 Millionen Euro, 500 000 Euro davon werden in diesem Jahr verbaut. Zudem hat die Stadt etliche weitere Straßenbauprojekte in der Schublade. Für die grundhafte Sanierung der Pesterwitzer Straße sind in diesem Jahr in einem ersten Bauabschnitt 590 000 Euro veranschlagt. Geplant ist auch der Ausbau der Schachtstraße zwischen Dresdner Straße und Döhlener Gewerbering, 600 000 Euro sind dafür eingestellt. Vorgesehen ist dabei, jeweils zu Gründerzentrum und Technologiepark Zufahrtsstraßen aus Richtung Schachtstraße anzulegen.

© Andreas Weihs

Freital. Freitals Haushaltsbudget ist in diesem Jahr knapp 70 Millionen Euro groß. Das Geld fließt in den Ausbau von Straßen, die Sanierung von Schulen, in den Hochwasserschutz, die Feuerwehr. Gebaut wird an Sportstätten, in Kitas, an Parkplätzen, Grünanlagen und Radwegen. Insgesamt sind für Investitionen 16,2 Millionen Euro vorgesehen. Eine große Summe ist für die Personalausgaben eingeplant, hierfür stehen 22 Millionen Euro zur Verfügung. Auch muss Freital wie jede Kommune eine Zahlung an den Landkreis leisten, die sogenannte Kreisumlage. Sie liegt dieses Jahr bei 14,5 Millionen Euro.

Wo Geld hineinfließt

Eine gute Entwicklung gebe es bei den Steuereinnahmen, heißt es aus dem Rathaus. Allein bei der Gewerbesteuer rechnet man mit Einnahmen in Höhe von neun Millionen Euro. Im vergangenen Jahr lag der Ansatz noch bei sieben Millionen. Mehr Geld fließt auch beim Einkommenssteueranteil. Bereits 2017 betrug dieser elf Millionen Euro, 2018 dürfte er auf 11,8 Millionen Euro steigen. Mit deutlichen Zuwächsen rechnet die Stadt beim Anteil aus der Umsatzsteuer. Hierfür wurden 500 000 Euro mehr kalkuliert als noch im vergangenen Jahr. Die Umsatzsteuer-Einnahmen könnten sich so auf rund zwei Millionen Euro belaufen.

Trotz der guten Entwicklung musste ein wichtiges Straßenbauvorhaben gestrichen werden. Vor 2022 wird es keine grundhafte Sanierung der Oberhermsdorfer Straße geben. Die dürfte rund drei Millionen Euro kosten – das Geld kann die Stadt nicht aufbringen.

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