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Wo wurde in den Flutschutz investiert?

 Aufgerichtet  
Die Stadt Roßwein hat an drei Stellen auf dem Werder eine mobile Flutmauer installiert. Planen, Netz und Pfosten liegen in einer Betonschiene im Erdboden. In nur wenigen Minuten sind sie ausgepackt, aufgerichtet und stabilisiert. Dafür sind nur ein Generalschlüssel und eine Art Feuerhaken nötig. Bis zu 1,70  Meter Wasserhöhe kann die mobile Mauer davor schützen, dass die Mulde in die Stadt hineinläuft.

Aufgerichtet
Die Stadt Roßwein hat an drei Stellen auf dem Werder eine mobile Flutmauer installiert. Planen, Netz und Pfosten liegen in einer Betonschiene im Erdboden. In nur wenigen Minuten sind sie ausgepackt, aufgerichtet und stabilisiert. Dafür sind nur ein Generalschlüssel und eine Art Feuerhaken nötig. Bis zu 1,70 Meter Wasserhöhe kann die mobile Mauer davor schützen, dass die Mulde in die Stadt hineinläuft.

@ Andre Braun

  Aufgestockt   
Auf einer Länge von 670 Metern wurde der Deich an der Mulde in Westewitz erhöht. Weil der Wall bei einem Hochwasser ausgespült werden und seine Standfestigkeit verlieren könnte, wurde er mit einer Stahlspundwand verstärkt. Die 6,50 Meter hohen, 1,20  Meter breiten und einen Zentimeter dicken Spundbohlen wurden mit einem Rammbagger eingeschlagen, mit Erde überdeckt und Rasen eingesät.

Aufgestockt
Auf einer Länge von 670 Metern wurde der Deich an der Mulde in Westewitz erhöht. Weil der Wall bei einem Hochwasser ausgespült werden und seine Standfestigkeit verlieren könnte, wurde er mit einer Stahlspundwand verstärkt. Die 6,50 Meter hohen, 1,20 Meter breiten und einen Zentimeter dicken Spundbohlen wurden mit einem Rammbagger eingeschlagen, mit Erde überdeckt und Rasen eingesät.

@ Dietmar Thomas

 Hochgesetzt   
Viele technische Anlagen des Döbelner Stadtbades sind auf etwa 1,70 Meter hohe Podeste gesetzt worden. Teile der Anlagen lassen sich jetzt komplett abschotten. Auch das Technikgebäude im Freigelände wurde aufgestockt und zwei Pumpstationen errichtet. Mit deren Hilfe werden das Abwasser und das Oberflächenwasser vom Grundstück geleitet. Rund 3,2 Millionen Euro hat der Wiederaufbau des Bades gekostet.

Hochgesetzt
Viele technische Anlagen des Döbelner Stadtbades sind auf etwa 1,70 Meter hohe Podeste gesetzt worden. Teile der Anlagen lassen sich jetzt komplett abschotten. Auch das Technikgebäude im Freigelände wurde aufgestockt und zwei Pumpstationen errichtet. Mit deren Hilfe werden das Abwasser und das Oberflächenwasser vom Grundstück geleitet. Rund 3,2 Millionen Euro hat der Wiederaufbau des Bades gekostet.

@ Dietmar Thomas

 Langgezogen  
Reichlich einen Kilometer lang soll der Ringdeich in Klosterbuch werden. An ihm wird seit rund zwei Jahren gebaut. Gleichzeitig entsteht eine 370 Meter lange Hochwasserschutzmauer. Das Ende der Arbeiten ist für Mitte 2018 geplant. Dann haben der Freistaat und die EU rund 3,7 Millionen Euro in das Projekt investiert. Mit dem soll der Ort vor dem bei einer Flut steigenden Muldewasser geschützt werden. Die ersten beiden Abschnitte des Damms sind inzwischen mit Pflanzen, Kräutern und Gräsern begrünt, die teilweise auf der Roten Liste stehen und vom Aussterben bedroht sind.

Langgezogen
Reichlich einen Kilometer lang soll der Ringdeich in Klosterbuch werden. An ihm wird seit rund zwei Jahren gebaut. Gleichzeitig entsteht eine 370 Meter lange Hochwasserschutzmauer. Das Ende der Arbeiten ist für Mitte 2018 geplant. Dann haben der Freistaat und die EU rund 3,7 Millionen Euro in das Projekt investiert. Mit dem soll der Ort vor dem bei einer Flut steigenden Muldewasser geschützt werden. Die ersten beiden Abschnitte des Damms sind inzwischen mit Pflanzen, Kräutern und Gräsern begrünt, die teilweise auf der Roten Liste stehen und vom Aussterben bedroht sind.

@ Dietmar Thomas

Ausgebaggert
In Waldheim wurde das Flussbett ausgebaggert und vertieft sowie zwischen dem Wehr und der Niederstadt die Stützmauern rekonstruiert und erhöht. Durch den Abriss von Industrieruinen entlang der Zschopau kann sich der Fluss weiter ausbreiten, wenn der Pegel steigt. Inzwischen verfügt die Stadt auch über ein ausgefeiltes Alarmierungssystem. In dem sind rund 300 Hauseigentümer und Gewerbetreibende erfasst, die per Telefon zeitnah über eine Gefahr informiert werden.

Ausgebaggert
In Waldheim wurde das Flussbett ausgebaggert und vertieft sowie zwischen dem Wehr und der Niederstadt die Stützmauern rekonstruiert und erhöht. Durch den Abriss von Industrieruinen entlang der Zschopau kann sich der Fluss weiter ausbreiten, wenn der Pegel steigt. Inzwischen verfügt die Stadt auch über ein ausgefeiltes Alarmierungssystem. In dem sind rund 300 Hauseigentümer und Gewerbetreibende erfasst, die per Telefon zeitnah über eine Gefahr informiert werden.

@ André Braun

 Abgeschottet   
Die Kelterei Neugreußnig kann in wenigen Stunden eine mobile Schutzmauer errichten. Das Schutzsystem hat die Firma speziell für die besonderen örtlichen topografischen Gegebenheiten der Kelterei konzipieren und herstellen lassen. 2014 wurden die Spundwände noch einmal erhöht. Das Aufstellen der mobilen Aluminium-Absperrprofile ist im Katastrophen- und Notfallplan der Kelterei verankert.

Abgeschottet
Die Kelterei Neugreußnig kann in wenigen Stunden eine mobile Schutzmauer errichten. Das Schutzsystem hat die Firma speziell für die besonderen örtlichen topografischen Gegebenheiten der Kelterei konzipieren und herstellen lassen. 2014 wurden die Spundwände noch einmal erhöht. Das Aufstellen der mobilen Aluminium-Absperrprofile ist im Katastrophen- und Notfallplan der Kelterei verankert.

@ André Braun

 Zurückgehalten   
Polditz soll ein Regenrückhaltebecken schützen. Zum Flut- und Erosionsschutz ist ein 50 Meter langer und 3,5 Meter hoher Damm gebaut worden. Hinter dem können sich rund 5 000 Kubikmeter Regenwasser sammeln. Das kommt dann aus dem oberhalb liegenden Ortsteil Kalthausen.Eine Drossel gibt das angestaute Wasser sukzessive wieder an den Bach ab. Rund um das Becken werden noch Stauden gepflanzt. Etwa 400 000 Euro kostet das Projekt der Ländlichen Neuordnung.

Zurückgehalten
Polditz soll ein Regenrückhaltebecken schützen. Zum Flut- und Erosionsschutz ist ein 50 Meter langer und 3,5 Meter hoher Damm gebaut worden. Hinter dem können sich rund 5 000 Kubikmeter Regenwasser sammeln. Das kommt dann aus dem oberhalb liegenden Ortsteil Kalthausen.Eine Drossel gibt das angestaute Wasser sukzessive wieder an den Bach ab. Rund um das Becken werden noch Stauden gepflanzt. Etwa 400 000 Euro kostet das Projekt der Ländlichen Neuordnung.

@ André Braun