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Montag, 09.10.2017

Das Ersti-ABC

An den Hochschulen startet das Wintersemester. Gerade neue Studenten müssen sich erst einmal zurechtfinden.

Das erste Mal im Hörsaal sitzen: Für Erstsemestler eine spannende Angelegenheit. Doch auch rundherum wartet Neues. Manchmal Rätselhaftes.
Das erste Mal im Hörsaal sitzen: Für Erstsemestler eine spannende Angelegenheit. Doch auch rundherum wartet Neues. Manchmal Rätselhaftes.

© dpa-tmn

Wer gerade noch an der Schule zu den Ältesten gehörte, fängt an der Uni als Ersti wieder von vorne an. Bafög, Credits, Immatrikulation... Die Liste der unbekannten Begriffe ist lang. Von Anwesenheitspflicht bis Zulassung:

Studieren von A – Z

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Anwesenheitspflicht: Das Deutsche Hochschulrahmengesetz legt fest, dass Unis keine generelle Anwesenheitspflicht beschließen dürfen. Aber: Einzelne Übungen, Praktika oder Laborstunden können Anwesenheit voraussetzen, sonst gelten sie als nicht besucht.

Bafög: Abkürzung für Bundesausbildungsförderungsgesetz. Es regelt die finanzielle Unterstützung während der Ausbildung. Beantragen können es Studenten beim Studentenwerk Dresden. Das dortige Bafög-Amt empfiehlt eine frühzeitige Antragstellung, da die Bearbeitung etwas dauern kann.

Credit Points: Die Punkte sind Teil des European Credit Transfer Systems (ECTS), das die Vergleichbarkeit von Studiengängen in Europa gewährleisten soll. Hilfestellung zur Arbeitsplanung: Ein Credit Point steht für 25 bis 30 Arbeitsstunden.

Erasmus: Ein Förderprogramm der Europäischen Union für Auslandsaufenthalte während des Studiums. Studenten bekommen damit finanzielle und organisatorische Unterstützung bei einem Semester im Ausland. Verschiedene Dresdner Hochschulen bieten dazu auch Beratungen an.

Fachschaftsrat: Wird kurz einfach Fachschaft genannt. Er vertritt die Interessen der Studenten des jeweiligen Fachs und organisiert Info- und Kulturveranstaltungen wie etwa die Ersti-Woche, die es auch für verschiedene Studienrichtungen in Dresden gibt. Gewählt wird die Fachschaft bei Wahlen durch die Studenten.

Hochschulsport: Eine gute Abwechslung vom Sitzen am Schreibtisch – und dabei oft günstiger als Fitness im Studio. Die meisten Dresdner Hochschulen bieten ihren Studenten verschiedene Kurse an. Wer einen Platz ergattern will, sollte sich möglichst zeitig im Semester dafür anmelden.

Literatur: Bei einigen Standardwerken lohnt sich die Anschaffung, beim Rest greifen Studenten besser auf Kopien oder Leihexemplare zurück. Viele Dozenten stellen einen Handapparat oder Reader zur Verfügung. Bücher finden sich auch in den Bibliotheken der Hochschulen und der Slub.

Regelstudienzeit: Die Semesterzahl, die für das Absolvieren des Studiengangs vorgesehen ist. Wer zu lange für das Studium braucht, zahlt in Sachsen Langzeitstudiengebühren: 500Euro pro Semester bei Überschreitung der Regelstudienzeit um vier Semester.

Stura: Abkürzung für Studentenrat. Über die Zusammensetzung des Studentenparlaments entscheiden die Studenten. Sie wählen die Vertreter für ihre Fachschaftsräte ihres Studiengangs. Die wiederum entsenden Vertreter in den Stura. Das Gremium vertritt die Interessen der Studenten und berät sie zu Themen rund ums Studium .

Ummelden: Wer zum Studium nach Dresden zieht, muss sich laut Meldepflicht im Bürgeramt anmelden.

Vorlesungsfreie Zeit: Nicht zu verwechseln mit Ferien! Hausarbeiten und Prüfungen stehen an. Manchmal sogar Pflichtpraktika. (dpa/jam)

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