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Sonntag, 05.11.2017

Chemnitzer Biologe Erlacher entdeckt erneut neue Schmetterlingsarten

Der Biologe Sven Erlacher zeigt im Naturkundemuseum in Chemnitz präparierte Falter.
Der Biologe Sven Erlacher zeigt im Naturkundemuseum in Chemnitz präparierte Falter.

© dpa

Chemnitz. Der Biologe Sven Erlacher aus Chemnitz hat erneut zwei neue Schmetterlingsarten entdeckt. Das geht aus einer Veröffentlichung des Fachmagazins „Zootaxa“ hervor. Danach beschrieb der Insektenkundler in einer wissenschaftlichen Arbeit als Erster Beljajews Steinspanner (Charissa beljaevi) und den Peloponnesischen Steinspanner (Charissa peloponnesiaria). „Wenn man etwas entdeckt, ist es eine Sternstunde“, sagte Erlacher.

Der Kurator des Bereichs Entomologie im Chemnitzer Naturkundemuseum benannte den in der Mongolei beheimateten Falter nach dem russischen Wissenschaftler Jewgeni Beljajew. Der andere Schmetterling lebt in Griechenland und wurde deswegen nach der Region Peloponnes benannt. Beide Arten sind nur wenige Zentimeter groß und bräunlich beziehungsweise weißlich gefärbt.

Für Erlacher sind es bereits die Neuentdeckungen Nummer vier und fünf. Den nach seiner Schwiegermutter benannten Sabines Steinspanner (Gnophopsodos sabine), den Gefleckten Steinspanner (Gnophopsodos ravistriolaria pantherinus) sowie Hilmars Steinspanner (Gnophopsodos hilmari) hatte er im vergangenen Jahr der Fachwelt vorgestellt. „Neue Arten sind eine Begleiterscheinung. Man sucht nicht gezielt nach neuen Arten, die ergeben sich“, sagte der Schmetterlingsforscher. (dpa)

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