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Montag, 12.02.2018

„Wieder mit dem Druck am Hintern“

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Dynamos Trainer Uwe Neuhaus.
Dynamos Trainer Uwe Neuhaus.

© Robert Michael

Herr Neuhaus, wieso hat Dynamo in Fürth verloren?

Ich bin natürlich tief enttäuscht, fast wütend. Es war eine überragende erste halbe Stunde von uns mit einigen hundertprozentigen Torchancen – aber ohne Ertrag. Hinten machen wir einen krassen Fehler, kriegen das Gegentor. In der zweiten Halbzeit hat uns dann die Ruhe und Klarheit gefehlt. Das lasse ich ja alles zu. Für mich war am schlimmsten die Anfangsphase mit den Riesenchancen, die wir verwerten müssen. Da führt kein Weg dran vorbei.

Wie bauen Sie die Mannschaft auf?

Ich muss es ja selber erst mal verarbeiten. Das fällt mir schwer genug. Wir können aus dem Spiel viele positive Dinge ziehen, haben aber auch Anlass zur Kritik. Noch mal: Die zweite Halbzeit war auch nicht das Gelbe vom Ei. Wir wollten, aber ohne Ruhe, ohne Klarheit. Selbst wenn man mal hinten liegt und die Drucksituation größer wird, müssen wir das Selbstvertrauen in unser Spiel kriegen. Das war in der zweiten Halbzeit schon relativ wenig.

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Dazu wäre es vermutlich nicht gekommen, wenn Ihre Mannschaft früh in Führung gegangen wäre …

Wenn ich unser Spiel in Düsseldorf als Vergleich nehme: Dort führen wir 3:0, obwohl wir gar nicht so klare Chancen hatten, haben Traumtore gemacht. Es ist müßig, darüber zu reden. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen, das werden wir tun. Wir haben jetzt wieder eine schwierige Konstellation und am Sonntag Regensburg als Gast. Das wird richtig schwer mit dem Druck, den wir jetzt wieder am Hintern haben. Wir müssen mit der Situation umgehen und uns davon befreien. Der Weg ist klar, aber wir müssen es umsetzen.

Das Gespräch notierte Sven Geisler.

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Leser-Kommentare

Insgesamt 4 Kommentare

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  1. manders

    herr Neuhaus,wachen sie bitte auf!!!,schon gegen st.pauli haben sie viele positive dinge gesehen!!!,bringen sie den spielern unbedingten kampfeswillen bei ,bis zum schluss !!! nehmen sie sich einfach den fürther spieler Wittek zum vorbild für unser Team ,welcher ständig von der 1. bis zur letzten Minute seine mitspieler gepusht hat !!!, nicht ständig rumheulen sondern kääääämpfen für unseren verein !! ohne Leidenschaft und wille bedeutet das den abstieg!!

  2. @Manders

    Ein Spieler mit Selbstsicherheit haut die Dinger rein. Wenn Herr Neuhaus jetzt auf die Spieler draufhaut, dann hätten die das zwar vielleicht verdient, die eigene Verunsicherung wird dadurch aber nicht geringer. In sofern ist es schon gut, dass Herr Neuhaus die paar positiven Dinge rausgreift. Tabelle lesen können die Spieler auch so.

  3. manders

    zu 2. der trainer soll nicht auf die spieler draufhauen!!! aber die entsprechende körpersprache verlangen!!!,denn ein spieler der einen fehlpaß spielt oder einen anderen fehler macht und deprimiert stehen bleibt, baut den gegner damit auf!!und das ist damit gemeint.wir hatten einen glücklichen sieg und elfer gegen bochum. wir hatten mehr großchancen gegen fürth in der ersten halbzeit als im gesamten spiel gegen bochum!!haben das spiel nicht unglücklich verloren.auch der trainer muss erkennen ,das bei egal welcher spielweise die körpersprache ein wichtiger aspekt im abstiegskampf ist und das habe ich leider in fürth speziell in halbzeit zwei vermisst.fast jede mannschaft bildet am ende des spiels einen kreis egal ob sieg oder niederlage ,auch das symbolisiert ein intaktes team . warum ist lumpi lampertz bei so vielen ausfällen mit seiner erfahrung keine option mehr ?

  4. @Manders

    Den Kreis brauch ich nicht, das frustriert stehenbleiben sehe ich aber auch als Problem. So gibt es keine zweiten Bälle. Wieso Lumpi nicht mal im Kader ist versteh ich auch nicht, vermutlich ist da irgendwas vorgefallen. Gestern in Schiebock war er ja dabei.

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