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Donnerstag, 04.01.2018

Weniger Koma-Trinker

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich betrinken, hat sich im Kreis Bautzen ist gesunken.

Trinken, bis nichts mehr geht. Die Zahl der Koma-Trinker hat sich verringert.
Trinken, bis nichts mehr geht. Die Zahl der Koma-Trinker hat sich verringert.

© Claudia Hübschmann

Bautzen. Kinder und Jugendliche, die Alkohol trinken, bis nichts mehr geht – dieses Problem ist nicht verschwunden, aber die Situation hat sich etwas verbessert. Wie die Krankenkasse DAK-Gesundheit mitteilt, wurden im Jahr 2016 im Landkreis Bautzen 69 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Das waren elf weniger als im Jahr zuvor. Dennoch bleibe das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem, sagt Andreas Motzko von der DAK-Gesundheit. „Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu.“ Vor allem der Alkoholmissbrauch bei Kindern bereitet den Fachleuten Sorge. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen mussten in der Region neun Kinder in einer Klinik behandelt werden.

Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auf die Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“. Dabei sind Schüler zwischen 12 und 17 Jahren aufgerufen, kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. An der mehrfach ausgezeichneten Kampagne nahmen seit 2010 mehr als 87 000 junge Künstler teil. (szo)

www.dak.de/buntstattblau

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