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Dienstag, 17.04.2018

Weitere Testwanderer erkunden den Forststeig

Die neue Wanderroute ist ausgeschildert. Zur Eröffnung soll geprüft werden, ob die Orientierung reibungslos klappt.

Von Gunnar Klehm

Heidemarie Matthes und Bernhard Müller hatten den Weg, der am Taubenteich vorbeiführt im Juni getestet und waren begeistert.
Heidemarie Matthes und Bernhard Müller hatten den Weg, der am Taubenteich vorbeiführt im Juni getestet und waren begeistert.

© SZ/G. Klehm

Sächsische Schweiz. Heidemarie Matthes, die Präsidentin des Sächsischen Wander- und Bergsportverbands ist vom Erfolg des neuen „Forststeigs Elbsandstein“ überzeugt. Sie hatte die Trekkingroute zusammen mit Ehemann Bernhard Müller im Vorjahr bereits als Testwanderer erkundet. Das war noch ziemlich wild, weil es noch keine Beschilderung gab. Der Weg, der über 100 Kilometer durch das linkselbische Elbsandsteingebirge führt, werde auf jeden Fall eine Bereicherung für die Region, davon sind beide überzeugt. Die Eröffnung ist für den 28. April geplant.

In diesen Tagen werden die letzten vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen. „Das Interesse an diesem besonderen Walderlebnis ist riesig und bestätigt uns, dass wir buchstäblich auf dem richtigen Weg sind“, sagt Uwe Borrmeister, der Leiter des Forstbezirkes Neustadt, in dessen Zuständigkeitsbereich sich der Forststeig befindet. Im Bereich Unterkunft haben sich bereits der Alte Gutshof Papstdorf, die Alte Gärtnerei in Gohrisch, die Herberge Ottomühle, die Felsenwelten, das Zirkelstein-Resort, die Ferienwohnungsvermietung „Am Schleifersberg“ und Königstein, die Ferienanlage „Am Buschbach“ in Hellendorf, sowie das 4-Lions-Hostel in Königstein um die Forststeigpartnerschaft beworben. Als Gastronomiepartner stehen der Gasthof Ottomühle, die Bergwirtschaft auf dem Papststein und das neue Bistro im Nationalparkbahnhof Bad Schandau in den Startlöchern, heißt es vom Forstbezirk. Insgesamt konnte der Sachsenforst bereits 19  Startpartner gewinnen.

Zudem werden wieder Testwanderer auf die Strecke geschickt. „Es ist uns wichtig, zu erfahren, ob die Markierung der Route praxistauglich ist“, sagt Uwe Borrmeister. Die können dann auch die Möglichkeit der Waldübernachtung auf rustikalen Biwak-Plätzen nutzen. Das hatten sich Heidemarie Matthes und Bernhard Müller damals erspart und sind lieber in Pensionen eingekehrt. Aber nur aus Altersgründen, wie sie versicherten. Vom Forststeig sind sie begeistert.