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Dienstag, 02.01.2018

Was bleibt vom Bischofswerdaer Festjahr?

Die Stadt geht in ihr 791. Jahr. Keine runde Zahl, schon gar kein Jubiläum. Trotzdem sind die Erwartungen an 2018 hoch.

Von Christoph Springer

Das Jahr in Bischofswerda

Der Schiebock als Stadtmarke: Das Zusammenwirken der Lebenshilfe-Werkstatt, des Verbandsmittelherstellers Temedia und der Stadt machte es möglich, einen kaputten Schiebock auf dem Markt durch einen neuen zu ersetzen. Katrin Krause und Thomas Richter bauten mit an der Schubkarre, die als Ruhebank dient. Mit ihrer Einweihung am 26. März wurde das Festjahr offiziell eröffnet.
Der Schiebock als Stadtmarke: Das Zusammenwirken der Lebenshilfe-Werkstatt, des Verbandsmittelherstellers Temedia und der Stadt machte es möglich, einen kaputten Schiebock auf dem Markt durch einen neuen zu ersetzen. Katrin Krause und Thomas Richter bauten mit an der Schubkarre, die als Ruhebank dient. Mit ihrer Einweihung am 26. März wurde das Festjahr offiziell eröffnet.

© Steffen Unger

Bischofswerda. Schlag 12 Uhr ging in der Nacht zum Montag das Festjahr „790 Jahre Bischofswerda“ zu Ende. Es war kein klassisches Jubiläum. Das steht erst 2027 mit der 800-Jahrfeier ins Haus. Trotzdem wird das Festjahr zehn Jahre vor der vollen Hundert vielen in guter Erinnerung bleiben – allen voran der Festumzug mit über 800 Teilnehmern, der Schiebock-Wettbewerb und das erste mittelalterliche Straßenfest in Bischofswerda. Das Festjahr sollte den Bischofswerdaern ein Stück Selbstbewusstsein (zurück-)geben, zeigen, welches Potenzial in der Stadt steckt, und das Gemeinschaftsgefühl der Bürger stärken. Auch, um für die Zukunft einer lebens- und liebenswerten Kleinstadt gewappnet zu sein. Die SZ bat fünf Schiebocker, die sich im vergangenen Jahr besonders engagierten, um einen kurzen Rück- und Ausblick.

Das Jahr in Bischofswerda

Das Jahr 2018 wird Veränderungen im Stadtbild bringen. Im Frühjahr soll der Bau des Kinderzentrums für zwei Tagesstätten im Stadtteil Süd beginnen. Ebenfalls fürs Frühjahr sind Abrissarbeiten im Umfeld der Fronfeste an der Dresdner Straße anvisiert. Voraussichtlich im Sommer beginnt dann dort der Bau eines Hospizes. Mit der Sanierung von vier Innenstadtstraßen im Bereich Bahnhofstraße/Am Hof in den Jahren 2018/19 wird auch dieser Bereich baulich deutlich aufgewertet. Und dann sollen ja auch noch ein paar weitere Schieböcke ins Stadtbild kommen. Sie sind ein anschauliches Beispiel dafür, wie das Festjahr dauerhaft nachwirken kann. (SZ)