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Mittwoch, 21.06.2017

Wann sich Sanieren lohnt

Das eigene Heim soll nicht nur behaglich sein, sondern stellt bei vielen Eigentümern auch eine Investition in die Zukunft dar.

Foto: Felix Mittermeier
Foto: Felix Mittermeier

Aus beiden Gründen kann eine professionelle Sanierung nach einer längeren Zeit sinnvoll sein. Diese birgt nicht nur das Potential einer Wertsteigerung, sondern steigert auch die Lebensqualität in einem schönen Zuhause. Nach einiger Zeit können Teile des Hauses sanierungsbedürftig sein, sodass eine Instandsetzung notwendig wird. Dann stellt sich die Frage, was sinnvoll ist und worauf man achten sollte.

Während bei einer Renovierung, die regelmäßiger stattfindet, eher optische Mängel behoben werden, und eine Modernisierung eher die Instandsetzung technischer Aspekte - in der Regel durch Austausch - in den Fokus rückt, geht es bei der Sanierung um die Instandsetzung der eigentlichen Bausubstanz, was mit einem höheren Aufwand verbunden ist, aber nach längeren Zeiten unausweichlich ist, und außerdem die größte Aussicht auf Wertsteigerung bietet. Aber auch bei Dingen wie der Verbesserung der Energieeffizienz ist immer auch auf Bauvorschriften oder sogar eventuellen Denkmalschutz zu achten.

Grundsätzlich aber gibt es viele Elemente eines Baus, die irgendwann sanierungsbedürftig werden und sich dann ersetzen lassen. Das beginnt im Innersten des Hauses mit dem Rohrleitungsnetz. Rohre, die älter als 30 Jahre sind, bestehen aus veralteten Materialien und sollten ausgetauscht werden, da Verrostungen und ähnliches die Wasserqualität erheblich mindern. Moderne, langlebige Rohre aus hochwertigem Kunststoff, gibt es beispielsweise bei einem der Marktführer wavin.com. So sollte auch die Heizinstallation auf dem aktuellen Stand sein. Wände und Böden sollten von Feuchtigkeit und Schimmel befreit sein, und im Folgenden ordnungsgemäß verdichtet und die nötige Isolierung zu gewährleisten. Genauso sollte das Dach über eine zeitgemäße Abdichtung und Wärmedämmung verfügen - besonders bei Altbauten ohne Dämmung ist dies dringend zu empfehlen, da dies sonst die Energieeffizienz erheblich senkt. Ähnliches gilt für Fassaden. Eine Fassadensanierung sorgt dafür, die Feuchtigkeit zu entfernen, eine ordentliche Dämmung zu installieren, und das Haus haltbar zu verputzen. Auch Fenster und Türen sollten überprüft werden. Schlechte Isolierungen sorgen für viel austretende Wärme oder eindringende Kälte. Außerdem ist eine zeitgemäße Sicherung gegen Einbruch bei alten Fenstern oft nicht gegeben. Zu guter Letzt sind auch Dinge wie die Elektroinstallation des Hauses nicht außer Acht zu lassen. Defekte Sicherungen und Leitungen können im schlimmsten Falle schwerwiegende Folgen haben.

Welche Sanierungen nötig sind hängt ganz vom Einzelfall ab. Oft reichen Einzelmaßnahmen völlig aus, um das Haus wieder in einen guten Zustand zu versetzen. Bei der Bewertung der Sachlage, welche Maßnahmen sinnvoll und lohnenswert sind, ist unbedingt die Einschätzung eines unabhängigen Sachverständigen einzuholen. Dieser hilft auch bei einer Einordnung der Kosten. Vor allem bei der boomenden Dämmungen ist sehr genau zu prüfen, ob diese überhaupt notwendig ist und eine Steigerung der Energieeffizienz verspricht. Ist dies jedoch der Fall, lassen sich durch die geringeren Heizkosten langfristig große Kosteneinsparungen ermöglichen. Der Rat eines Experten ist deshalb unerlässlich.

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