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Donnerstag, 17.05.2018

Wann öffnet der neue Rewe?

Jetzt steht der Termin für die Eröffnung des Supermarktes auf dem Pirnaer Sonnenstein fest. Das freut bestimmte Anwohner ganz besonders.

Von Mareike Huisinga

Modern und umweltfreundlich

•Der neue Rewe-Markt auf dem Sonnenstein nimmt Form an. Ende Mai ist Richtfest. Lange müssen die Bewohner nicht mehr warten, um hier einkaufen zu können. Projektleiter ist Sebastian Schulze.
•Der neue Rewe-Markt auf dem Sonnenstein nimmt Form an. Ende Mai ist Richtfest. Lange müssen die Bewohner nicht mehr warten, um hier einkaufen zu können. Projektleiter ist Sebastian Schulze.

© Marko Förster

Pirna. Staubwolken wabern über das Gelände. Bagger planieren die Fläche, auf der früher der alte Rewe-Markt stand. Einige Parkplätze sind bereits angelegt. Aber der Hingucker auf dem Areal ist der große Neubau im hinteren Bereich, an dessen Fassade Glas und Holz dominieren. Auf dem Sonnenstein am Varkausring entsteht ein neuer moderner Rewe-Supermarkt. Die Bauarbeiten befinden sich im Endspurt. Die SZ fasst die Fakten zusammen.

Modern und umweltfreundlich

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Wann wird der neue Rewe-Markt am Varkausring eröffnet?
Am Donnerstag, dem 16. August, 7 Uhr, öffnet sich die große Eingangstür des neuen Marktes. Das teilt Projektleiter Sebastian Schulze mit. Die Arbeiten lägen im Zeitplan, versichert er. Ende Mai soll Richtfest im kleinen Kreis gefeiert werden. Der Neubau entsteht an der Stelle der ehemaligen Gaststätte „Glück auf“, die im vorigen Jahr abgerissen wurde. Anfang Februar 2018 wurde der frühere Rewe-Markt abgerissen, um somit Platz für die Baufahrzeuge zu schaffen.

Was bietet das neue Einkaufszentrum seinen Kunden?
Der neue Supermarkt wird mit einer Verkaufsfläche von 1600 Quadratmetern etwas größer sein als der bisherige. Neben Bedientheken für Fleisch- und Wurstwaren sowie breiten Gängen bietet er auch Platz für ein größeres Sortiment. So wird es beispielsweise eine Salatbar geben, an der die Kunden sich ihre Mahlzeit selbst aus grünen Salaten, Käse und Nudelvariationen zusammenstellen können. Auch eine Vielzahl regionaler, vegetarischer und Bio-Lebensmittel wird die Kunden im Markt erwarten. Für frische Brötchen sorgt ein Bäcker, der in Eingangs-Bereich des Marktes einzieht. Es gibt zudem eine behindertengerechte Kundentoilette mit Wickeltisch in dem neuen Gebäude.

Warum hat sich die Rewe-Group für einen Neubau entschieden?
Das ehemalige Rewe-Gebäude auf dem Pirnaer Sonnenstein stammt aus dem Jahr 1954 und diente schon zu DDR-Zeiten als Einkaufshalle. „Es entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen“, sagt Stephanie Behrens von der Rewe Group, Region Ost.

Welche baulichen Besonderheiten gibt es?
Energieeffizienz steht ganz oben, betont Sebastian Schulze. Aufgrund des nachhaltigen Baukonzepts spare solch ein „Öko“-Supermarkt bis zu 50 Prozent Energie im Vergleich zu einem Standardbau ein. Dafür sorgt der Einsatz moderner Heizungs-, Lüftungs- und Beleuchtungstechnik, energieeffizienter Kälteanlagen sowie die Tageslichtarchitektur. „Die Heizenergie wird zu 80 Prozent durch Wärmerückgewinnung von den Kühlmöbeln gewonnen“, erklärt der Fachmann. Er betont, dass der Markt -neutral betrieben wird. Außerdem soll das Gebäude ein begrüntes Dach erhalten. Rund zwei Millionen Euro investiert das Unternehmen Rewe nach eigenen Angaben in das Projekt.

Wie wird das Außengelände um den Markt gestaltet?
Die Einfahrt, sowohl zum Parkplatz als auch für die Lieferfahrzeuge, erfolgt wie bisher vom Varkausring aus. Auf dem Gelände entstehen 100 kostenlose Parkplätze, die für die Kunden vorgesehen sind. „Sollten wir feststellen, dass der Parkplatz widerrechtlich von Dauerparkern genutzt wird, werden wir entsprechend reagieren“, kündigt Stephanie Behrens an. Das könnte Kontrollen und gar Abschleppen bedeuten.

Was sagen die Sonnensteiner zu dem neuen Rewe-Markt?
Offensichtlich ist die Erwartungshaltung groß. Viele können die Neueröffnung kaum erwarten. „Ich bin froh, wenn wir wieder einen Rewe-Markt am Standort haben“, sagt eine ältere Rentnerin, die gerade vor der Baustelle steht. Ihre Nachbarin stimmt ihr zu. „Der nächstgelegene Supermarkt ist das Kaufland an der Struppener Straße. Er ist weiter entfernt, was besonders den älteren Menschen Schwierigkeiten macht“, erzählt sie.

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