• Einstellungen
Montag, 20.03.2017

Waffen, Pyrotechnik und gefälschte Dokumente

Die Beamten der Bundespolizei konnten am Wochenende auf der A 17 Kriminelle aufspüren und Waffen sowie Pyrotechnik sicherstellen.

© Symbolfoto: dpa

Pirna/Bad Schandau. Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel nahmen über das vergangene Wochenende vier Gesuchte fest und stellten Waffen, Pyrotechnik sowie einen gefälschten Führerschein sicher.

Bereits am Freitag nahmen die Beamten auf der Autobahn 17 drei Gesuchte fest. Für einen 27-jährigen Rumänen ging es direkt ins Gefängnis nach Dresden, da gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl wegen Diebstahls vorlag. Kurz darauf wurde ein 24-jähriger Rumäne kontrolliert, der wegen Diebstahls verurteilt wurde. Nach Zahlung der noch offenen Geldstrafe in Höhe von 205 Euro konnte er seine Reise aber fortsetzen. Am Nachmittag stellte sich bei der Kontrolle eines 42-jährigen Bulgaren heraus, dass dieser einer Zahlungsaufforderung im Rahmen einer Ordnungswidrigkeitenanzeige nicht nachgekommen war. Der 42-Jährige konnte die eintägige Erzwingungshaft aber durch Zahlung der noch offenen Geldstrafe abwenden.

Am Sonntag war auf der A 17 die Reise für einen rumänischen Staatsangehörigen vorerst beendet. Der 38-Jährige hatte eine Geldstrafe wegen Diebstahls nicht beglichen. Dies holte er aber direkt vor Ort nach und konnte deshalb seine Reise nach Zahlung der Geldstrafe in Höhe von 390 Euro fortsetzen.

In Bad Schandau kontrollierten die Beamten am Sonnabend einen 24-jährigen Deutschen, der in seinem Gepäck einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker sowie eine kleine Menge Pyrotechnik (ohne erforderliche Prüfzeichen) bei sich führte.

Am darauffolgenden Tag fanden die Beamten in Bad Schandau bei der Kontrolle eines 36-jährigen Deutschen ebenfalls einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker.

Gegen beide Personen wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz bzw. Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Ein Rumäne legte am Sonnabendmittag den Beamten bei der Kontrolle einen spanischen Führerschein vor. Bei der anschließenden Dokumentenprüfung stellte sich jedoch heraus, dass dieser gefälscht ist. Gegen den 24-Jährigen wurde daraufhin ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet, teilt die Bundespolizei mit. (szo)

Desktopversion des Artikels