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Donnerstag, 17.05.2018

Wacker im Visier

Heidenaus Fußballfrauen sichern sich mit ihrem jungen Team den Klassenerhalt. Nun will der HSV noch eine Rechnung begleichen.

Von Stephan Klingbeil

Elisabeth Hofmann, Lisa Grosser und die mit zwölf Treffern beste HSV-Torschützin Steffi Kausch (v.l.) wollen nun erneut jubeln.
Elisabeth Hofmann, Lisa Grosser und die mit zwölf Treffern beste HSV-Torschützin Steffi Kausch (v.l.) wollen nun erneut jubeln.

© Nico Zeisl

Heidenau. Der Klassenerhalt ist vorzeitig eingetütet. Damit haben die Fußballfrauen von Landesligist Heidenauer SV ihr Saisonziel geschafft. Dass es diese Spielzeit für den Tabellen-Achten – anders als in der Vorsaison – wohl nicht zum Sprung auf Rang sieben klappt, hat auch mit dem personellen Umbruch im Vorsommer zu tun. Acht Talente rückten nach. „Wir haben jetzt viele junge Spielerinnen in der Mannschaft, und es kamen leider auch einige Verletzungen hinzu“, erklärt HSV-Trainer Knuth Müller. „Insofern war von Anfang an der Ligaverbleib das Ziel. Wir können also zufrieden sein.“

Wenn die Ergebnisse aus den Partien gegen die Teams vom 1. FFC Fortuna Rähnitz II und FC Silesia Görlitz nicht abgezogen worden wären, weil beide Vereine ihre Mannschaften vom Spielbetrieb zurückgezogen hatten, stünde der HSV besser da. Von 21 gewonnenen Punkten wurden laut dem Klub wegen der Annullierungen neun Zähler nachträglich nicht berücksichtigt.

Zudem wurden drei Punkte, wie beim Duell gegen Wacker Leipzig, vom Sportgericht dem Gegner zugesprochen. Nach der personalbedingten Spielabsage von Heidenau im vorigen September fand der Ligasechste keinen Ausweichtermin. Nun, am Pfingstmontag, steht das Rückspiel in der Messestadt an. Da haben sich die Gäste viel vorgenommen. Anstoß ist 16 Uhr. (skl)