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Donnerstag, 12.10.2017

Viel Wind um zwei Fürze

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© dpa (Symbolfoto)

Berlin. Mindestens 23 Berliner Polizisten haben sich insgesamt mehr als 17 Stunden lang mit einem Pups beschäftigt. Das geht aus der Antwort des Senats auf eine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Sebastian Schlüsselburg (Die Linke) hervor. Anlass der Anfrage war die Anzeige eines Polizisten gegen einen Mann, der vor einer Polizistin gefurzt haben soll.

Der Beschuldigten soll bei der Überprüfung seiner Personalien im Februar 2016 in der Nähe der Rigaer Straße in der Nähe einer Polizistin zweimal flatuliert haben. Das wertete der Gruppenleiter der Polizei als Beleidigung und zeigte den Mann an. Knapp zwölf Monate später bekam der Mann dann einen Strafbescheid über 900 Euro, legte Widerspruch ein und musste schließlich vor Gericht erscheinen. Die zuständige Richterin stellte das Verfahren dann nach wenigen Minuten ein.

Der Senat rechtfertigt die Verfolgung des Falls damit, dass die Geschädigte im Fall einer Einstellung privat keine Möglichkeit mehr gehabt hätte, gegen die vermeintliche Beleidigung vorzugehen. Allein schon die „konsequente Verfolgung des Vergehens und der Eindruck der Hauptverhandlung“ hätten dem Angeklagten „das Unrecht seiner Handlung“ aufgezeigt, schreibt der Senat in seiner Antwort. Zuvor hatten unter anderen die „taz“, der „Tagesspiegel“ und der „Berliner Kurier“ über den Fall berichtet. (dpa)

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Leser-Kommentare

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Insgesamt 6 Kommentare

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  1. Andreas

    Öhm und regelmäßig beklagen sich die Berliner Beamten, das Personal fehlt um am Kottbusser Tor und am Alex für Ruhe zu sorgen.

  2. Beamter

    Da wird eben nicht so viel flatuliert. Zumindest nicht in Anwesenheit der exekutiven Staatsmacht.

  3. Volker W.

    "Der Beschuldigten soll bei der Überprüfung seiner Personalien im Februar 2016 in der Nähe der Rigaer Straße in der Nähe einer Polizistin zweimal flatuliert haben." Kann diesen Satz jemand übersetzen?

  4. Steffen

    Das ist der medizinische Ausdruck für furzen, einen ausklinken, einen fahren lassen ... Tante Google kann bei solchen Wörtern auch helfen.

  5. Volker W.

    @Steffen: Es ging nicht um flatulieren. Der Anfang des Satzes ist Mist.

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