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Dienstag, 21.03.2017

Versprechen eingehalten

Die Verbindung zwischen Kreisstraße und Spielplatz wird vor Ostern fertig. Es wird noch ein Geländer angebracht.

Von Sylvia Jentzsch

Andreas Horn befestigt den neuen Zaun. Er grenzt ein privates Grundstück vom Steg ab. Der kann noch vor Ostern wieder genutzt werden.
Andreas Horn befestigt den neuen Zaun. Er grenzt ein privates Grundstück vom Steg ab. Der kann noch vor Ostern wieder genutzt werden.

© André Braun

Zschaitz. Die Firma LFT aus Ostrau hält Wort. Zu Beginn der Bauarbeiten kündigte Reinhard Fischer, Geschäftsführer der Firma, an, dass der Steg in Zschaitz für den Osterspaziergang genutzt werden kann. Nun ist für den 4. April die Abnahme der Baustelle geplant. „Wir werden in der nächsten Woche auf die Betonelemente entlang des Fußweges ein Geländer bauen. Dann sind wir fertig“, sagte der Juniorchef der Firma Christian Fischer.

„Die Gemeinde sucht noch nach einer Lösung für die Brücke zwischen dem Steg und dem Spielplatz. Die alte ist ziemlich marode“, so Bürgermeister Immo Barkawitz (parteilos). Die Firma LFT hatte Ende vergangenen Jahres den Auftrag für die Sanierung der Stützmauern am Sandbach und den Steg bekommen. Sie wurden auf einer Länge von 35 Metern ersetzt. Eingebaut wurden sogenannte Betonwinkel- stützelemente. Das Bachbett bekam ein Kiesgemisch. Auch die Grundstückseinfriedungen und Zäune der anliegenden Grundstücke sind komplett erneuert, weil sie beim Abriss der alten Mauer beschädigt wurden. Es war ein größerer Eingriff technisch notwendig. Der Weg erhielt eine schottergeschlämmte Decke.

Durch das Hochwasser im Juni 2013 wurden die Stützwände durch den Sandbach stark beschädigt. Damit war die Sicherheit des angrenzenden Steges nicht mehr gewährleistet. Der Verbindungsweg zwischen dem Kirchberg (Kreisstraße) und dem Spielplatz musste im Frühjahr 2015 sogar gesperrt werden.

Auch wenn die Gemeinde einen Zuschuss von 100 Prozent aus dem Fördertopf zur Beseitigung von Hochwasserschäden zur Verfügung gestellt bekommt, war es nicht einfach, den Auftrag auszulösen. Nach der ersten Ausschreibung stellte sich heraus, dass die Kosten weit über der Schätzung lagen. Auch die zweite Ausschreibung brachte nicht das gewünschte Ergebnis.

Die Kommune beantragte beim Landratsamt eine höhere finanzielle Unterstützung. Im März 2016 wurden die Mehrkosten bestätigt, und es stehen nun insgesamt 185 000 Euro für die Sanierung des Steges zur Verfügung. Diese Summe schöpft die Firma LFT nicht aus. Sie unterbreitete ein Angebot in Höhe von 131 000 Euro.

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