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Montag, 20.03.2017

Verbotene Feuerwerkskörper in Bad Muskau beschlagnahmt

Bundespolizisten erwischen 13-Jährigen mit illegalen Knallern.

Symbolfoto
Symbolfoto

© dpa

Bad Muskau. Insgesamt 119 verbotene Feuerwerkskörper sind am Sonnabend innerhalb von zwei Stunden in Bad Muskau von Bundespolizisten beschlagnahmt und damit aus dem Verkehr gezogen worden. Das teilte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf am Montag mit.

Bei einem 21-Jährigen aus dem Burgenlandkreis waren gegen Mittag drei Böller ohne Kennzeichnung sowie 36 Böller der Kategorie 3 festgestellt worden. Der Mann transportierte die explosive Ware in seinem Rucksack. Ebenfalls in einem Rucksack sind später weitere 80 Knaller der Kategorie 3 gefunden worden. Brisant in diesem Fall ist die Tatsache, dass es sich bei dem Besitzer des Rucksackes um einen 13-Jährigen handelt. Dieser erklärte später, er habe die Knaller im Auftrag seines anwesenden 15-jährigen Kumpels in Polen gekauft und im Anschluss mit nach Deutschland genommen. Dies bestätigte der 15-Jährige mit der Einschränkung, wonach er nur 20 Knaller bestellt habe. Schließlich sind die Jungen an ihre Mütter übergeben worden.

Sowohl gegen den Erwachsenen als auch gegen die Minderjährigen ist Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz erstattet worden. (szo)