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Mittwoch, 15.11.2017

Unos nächster Streich

Der Berliner Künstler gestaltete ein Stromhäuschen in der Görlitzer Schulstraße. Die Debatte über Wandmalerei geht am Freitag weiter.

Sokar Uno hat jetzt dieses Trafohäuschen an der Schulstraße gestaltet.
Sokar Uno hat jetzt dieses Trafohäuschen an der Schulstraße gestaltet.

© nikolaischmidt.de

Görlitz. Die öffentliche Galerie des Berliner Künstlers Sokar Uno in Görlitz wächst. Den Bildern auf den Stromhäuschen am Alexander-Bolze-Hof und am Brautwiesentunnel ließ er nun ein weiteres in der Schulstraße folgen. Seit einigen Tagen lädt das gesprühte Gemälde zum Verweilen ein. Von Sokar Uno stammen auch Bilder im Gelände der alten Hefefabrik an der Bautzener-/Hilgerstraße, auch auf dem Kühlhausgelände ist eines zu finden. Der ursprünglich aus Gotha stammende Künstler dürfte damit der am besten im Görlitzer Stadtbild vertretene Künstler sein.

Über Graffiti als legale Kunstform geht es auch am Freitagabend in der Galerie „Neun Görlitz“ auf dem Fischmarkt. Dort wird der Dresdner Künstler und Projektemacher Jens Besser über das Thema Wandgestaltung im öffentlichen Raum sprechen. Besser organisierte in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Projekte auf diesem Gebiet. Bessers Anregungen sollen während des Abends auch in die weiteren Überlegungen für die Gestaltung des Jakobstunnels einfließen. Zwar lehnt die Deutsche Bahn eine Graffiti-Nutzung der Wände im Tunnel ab, doch brachte der Bürgerrat Südstadt zuletzt die Idee ein, vor die eigentliche Wand eine zweite zu stellen, die dann gestaltet werden könnte. (SZ)

Gesprächsabend, Fr, 19 Uhr, Galerie „Neun Görlitz“

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