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Samstag, 30.12.2017

Ungerkurve soll entschärft werden

Die Staatsstraße soll 2018 neu asphaltiert werden. Das geht nur unter Vollsperrung.

Die gefährliche Querneigung der Ungerkurve zwischen Rugiswalde und Langburkersdorf soll ausgeglichen werden.
Die gefährliche Querneigung der Ungerkurve zwischen Rugiswalde und Langburkersdorf soll ausgeglichen werden.

© Marko Förster

Neustadt. Für das kommende Jahr plant das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), die Asphaltdecke auf der S 154 zwischen Langburkersdorf und Rugiswalde zu erneuern. Die Bauarbeiten sollen insbesondere den Unfallschwerpunkt Ungerkurve entschärfen, teilt Nicole Wernicke vom Lasuv mit. „Die Planung sieht eine Veränderung der Querneigung in dieser Kurve vor.“ Die Maßnahme wurde für das Bauprogramm 2018 angemeldet. Dieses wird Anfang des Jahres endabgestimmt und rechtzeitig vor Beginn der Bausaison veröffentlicht.

Die Planung und die Vergabeunterlagen wurden bereits im Mai 2017 fertiggestellt, sagt Wernicke. „Das Vorhaben konnte jedoch nicht ausgeschrieben werden, da wir keine verkehrsrechtliche Anordnung, also keine Sperrgenehmigung, bekommen haben.“ Sobald das Lasuv die Genehmigung für die Asphaltarbeiten erhält, werden die Planungen noch einmal überarbeitet.

Für die Bauarbeiten ist eine Vollsperrung nötig. Das bedeutet für Autofahrer, die zwischen Neustadt und Sebnitz unterwegs sind, wohl eine Umleitung über Krumhermsdorf. Wann gebaut wird und wie die Umleitung verläuft, wird mit dem Landratsamt abgestimmt. (SZ/nr)