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Dienstag, 17.04.2018

Umweltamt kontrolliert Gülle-Auftrag

Bis Ende April/Anfang Mai wird noch viel Gülle auf den Feldern landen. Aber geregelt.

Symbolbild
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© Sebastian Schult

Meißen. Nach dem SZ-Artikel vom vergangenen Freitag „Gülle-Mief regt Lerchaer auf“, hat das sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft eine Antwort zu der Thematik nachgereicht. Danach richten sich die auf die Felder zu bringenden Mengen an organischem Dünger nach dem Nährstoffbedarf der jeweiligen landwirtschaftlichen Kulturen, so Sprecher Frank Meyer. Diese seien in der bundesweit geltenden Düngeverordnung (Neufassung vom 26. Mai 2017, BGBl. I S. 1305) geregelt. Für Gülle gelten – zum Beispiel für Stickstoff – Aufbringungsobergrenzen von 170 Kilogramm pro Hektar und Jahr. „Die düngerechtlichen Vorschriften sehen kein Genehmigungsverfahren für die Anwendung von Düngemitteln vor“, so Meyer. Die Gülleaufbringung werde sich im Frühjahr im Regelfall nach der Maisaussaat, die je nach Region und Witterung Ende April bzw. Anfang Mai erfolgt, wesentlich reduzieren, heißt es weiter. Die Kontrollbehörde befinde sich im Landesamt für Umwelt, Geologie und Landwirtschaft. (SZ/mhe)

Kontakt für Bürger: https://www.smul.sachsen.de/lfulg/

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